Georgiens Nordwesten: Swanetien

Privatreise Georgien, Blick auf die Berge auf der Georischen Heerstraße.
Grandios die Landschaft, die Sie bei der Fahrt auf der Georgischen Heerstraße duchqueren.Bild: Ventus Reisen, Nadja Moussa
Georgien-Reise: Swanetien, Mestia
Blick auf Mestia, eine UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt inmitten der Bergwelt Swanetiens gelegen.Bild: Armen Amirkhanian
Kaukasische Souvenire.Bild: Roland Schulte-Trux
Die Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert ist eine der Attraktionen entlang der georgischen Heerstraße.Bild: Ventus Reisen, Nadja Moussa
Ein Marktstand en route.Bild: Armen Amirkhanian
Reise-Charakteristika
  • Natur und Kultur
  • 10 Tage
  • durchgehende, persönliche Reiseleitung (deutsch sprechend)
  • PKW/Minibus, Jeep
  • 3*- Hotels, Gästehaus
  • Frühstück, 6 Abendessen, 1 Kachapuri-Imbiss
Highlights der Reise
  • Sameba-Kathedrale in Tbilissi
  • Idyllische Bergdörfer Swanetiens
  • Dshwari-Kloster in Mzechta (UNESCO)
  • Höhlenstadt Uplisziche

Ab 845 € p. P. (Ohne internationale Flüge)

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Im Preis enthalten
  • 3 Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel im Doppelzimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC
  • 5 Übernachtungen im Gästehaus im Doppelzimmer (Gemeinschaftsbad) in Kasbegi und Mestia
  • 1 Übernachtung im Gästehaus im Doppelzimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC in Kutaissi
  • Frühstück
Ihre Expertin für diese Reise

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Mit einem herzlichen გამარჯობა! Gamardschoba! empfängt Sie Ihre georgische Stadtführerin zu Ihrer Privatreise Georgien und informiert während der Fahrt zum Hotel schon ein wenig über das Land.

2. Tag Tbilissi – tolerant, weltoffen und fröhlich

Tbilissi befindet sich seit einigen Jahren im Wandel: Die Stadt ist modern geworden und es herrscht eine kosmopolitische Atmosphäre. Heute Vormittag schlendern Sie durch die Altstadt, einer seltenen Mischung von Orient und Okzident: Enge Gassen, orientalische Märkte, Bäder mit Schwefelquellen, zahlreiche Kirchen, wie die Metechi-Kirche (13. Jh.), die Sioni-Kirche (Zionskirche) und die Antschischatj-Kirche (6. Jh.), Moscheen und bunte Häuser mit geschnitzten Holzbalkonen, umrankt von Weinlaub, machen Tbilissi zu einer besonderen Attraktion. Zahlreiche Restaurierungen jüngeren Datums geben der Altstadt ihren einstigen Glanz zurück. Die Kunstgewerbeläden, Boutiquen und originellen Cafés in der Fußgängerzone laden zum Bummeln und Verweilen ein.
Haben Sie schon das georgische Käsebrot Khachapuri probiert? Ein äußerst schmackhafter Imbiss. Nachdem Sie sich gestärkt haben, besuchen Sie das Kunstmuseum. Für Sie wird die Schatzkammer geöffnet, die eine der wertvollsten Sammlungen christlicher sakraler Kleinodien und Meisterwerke der georgischen Goldschmiedekunst zeigt. Beim Besuch der Hauptfestung Narikala haben Sie einen herrlichen Blick auf Tbilissi. Sie sehen die Sameba-Kathedrale, das größte Kirchengebäude im Südkaukasus, und spazieren anschließend über die Flaniermeile der Stadt, den Rustaweli-Prospekt. Gesäumt von Platanen und Palais georgischer Adeliger aus dem 19. Jh., vom Parlament und von luxuriösen Hotels, strahlt er eine besondere Atmosphäre aus. Mischen Sie sich in einem der vielen Cafés unter die Georgier.
Vielleicht verspüren Sie am Abend Lust auf einen Spaziergang am Mtkwari-Ufer oder durch die Altstadt mit den vielen Bars, Galerien und Straßenmusikanten.

3. Tag Mzcheta – Georgische Heerstraße – Kasbegi (ca. 190 km, ca. 10 Std.)

Hoch über Mzcheta liegt das Dshwari-Kloster (586 bis 604 erbaut, UNESCO-Weltkulturerbe). Von hier haben Sie eine herrliche Sicht auf die Stadt. Die Kreuzkuppelkirche des Dshwari-Klosters ist ein “Muss” für jeden Georgien-Reisenden. Sie gehört zu den ältesten noch erhaltenen christlichen Kirchen. Anschließend besichtigen Sie die Kathedrale Sweti Zchoweli, früher Krönungs- und Grabkirche der ostgeorgischen Könige.
Sie setzen die Fahrt auf der Georgischen Heerstraße fort, deren Bau bereits im 1. Jh. v. Chr. begonnen wurde. Der nächste Stopp erfolgt im malerischen Dorf Ananuri zur Besichtigung der Burg und der 1698 erbauten Kirche.
Auf der Fahrt ziehen Wachtürme, Ruinen, altertümliche Festungen und Kirchen an Ihnen vorüber. Vorbei an Passanauri und Mleti beginnt die Serpentinenstrecke des Kreuzpasses, die zum 2 157 m hoch gelegenen Ski-Gebiet Gudauri führt.
Bald entdecken Sie den Kasbeg, in Georgien als heiliger Berg verehrt und von alters her ein Ort der Mythen und Legenden. Der griechischen Überlieferung nach wurde hier Prometheus an den Felsen gekettet zur Strafe dafür, dass er den Menschen gegen den Willen des Zeus das Feuer gebracht hatte.
Umgeben von hohen Bergen, unter denen der Kasbeg mit 5 047 m der beeindruckendste ist, liegt das Dorf Kasbegi (1 700 m). Von hier beginnt die Wanderung (ca. 4-5 Std.) zur Gergeti-Sameba-Kirche, die malerisch auf einer Anhöhe liegt. Der Anblick des mächtigen Kasbeg im Hintergrund bringt viele zum Staunen.
Die Region mit ihren Tälern und den Chauchi-Bergen ist eine der populärsten Wandergebiete in Georgien. Wer den Weg zur Gergeti-Sameba-Kathedrale gerne bequemer zurücklegen möchte, engagiert einen der Fahrer mit Jeep, die unten am Gästehaus schon auf Fahrgäste warten.
Wanderung: Dauer ca. 2-3 Std. hin und zurück.

4. Tag Ausflug in die Tschauchebischen Berge (ca. 90 km, ca. 5-6 Std.)

An der georgischen Heerstraße. Foto: Ventus Reisen, Nadja Moussa

Der Berg ruft! Früh am Morgen fahren Sie bis an die georgisch-russische Grenze zur 11 km langen, dunklen Darjal-Schlucht, welche einer der landschaftlich spannendsten Teile der Georgischen Heerstraße ist. Die Pforte in den Norden begeisterte schon Alexander Dumas und Michael Lormontov und wurde seit Jahrtausenden heiß umkämpft. Zauberhaft über dem Fluss thronen die Ruinen der Darjal-Festung, die einst von den Römern errichtet und später von den Georgiern erweitert wurde.
Nun geht es bergab ins Sno-Tal (1 800 m) und wieder bergauf bis zum letzten Dorf im Tal, Dschuta (2 165 m). Bald sehen Sie die schöne Tschauchebi-Bergkette, die natürliche Grenze zwischen den georgischen Regionen Chewi und Chewsuretien. Hier ist der Startpunkt für Ihre Wanderung (ca. 3 – 4 Std.) Richtung Tschauchebi (3 842 m). Am Fuße des Tschauchebi legen Sie eine Rast ein und setzen Ihren Weg dann über grüne Bergwiesen und vorbei an Rhododendronfeldern und Geröll-Vegetation fort. Rückfahrt nach Kasbegi.
Wanderung: Dauer ca. 3 – 4 Std.

5. Tag Kasbegi – Gori – Uplisziche – Kutaissi (ca. 350 km, ca. 6 Std.)

Fahrt in die Stadt Kutaissi, die ca. 700 Jahre vor unserer Zeitrechnung als griechische Kolonie angelegt wurde und fast 400 Jahre Hauptstadt des Kolchis-Reiches war. Hier spielt die Sage der Argonauten und hier wurde das goldene Vlies geraubt. Der erste Stopp ist in Gori, bekannt als Geburtsstadt Josef Stalins und eine der wichtigsten Städte des Landes. Während der Regierungszeit des Königs David IV. (11./12. Jh.) erlebte die Stadt eine Blütezeit des Wachstums. Sie sehen das Geburtshaus von Josef Stalin (keine Besichtigung).
Ihr nächstes Ziel ist die Höhlenstadt Uplisziche (6. – 7. Jh. v. Ch.). Schwelgen Sie in der Vergangenheit bei einem Rundgang durch die vormalige Hochburg des Handels an der Seidenstraße, deren älteste noch erhaltene Bauten auf das 2. – 3. Jh. n. Chr. datieren. Hier kann man sich das einst geschäftige und bunte Treiben vorbeiziehender Karawanen bildlich vorstellen.

6. Tag Nach Swanetien: Kutaissi – Sugdidi – Mestia (ca. 260 km, ca. 5 Std.)

Bevor Sie die letzte Etappe nach Swanetien hinter sich bringen, nehmen Sie sich etwas Zeit zur Besichtigung der Bagrati-Kathedrale und der Kirchen von Gelati. Beide Orte zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Dann geht es los, Sie steuern Swanetien an. Die landschaftliche Vielfalt dieses Gebietes – klare Flüsse, mittelalterliche Dörfer mit Wehrtürmen, wilde Bergwelt und tiefe Täler – bezaubert jeden. Die Swanen, wie die Bewohner dieses Landstrichs genannt werden, waren in früheren Zeiten für Ihre Raubzüge und als ausgezeichnete Krieger berühmt-berüchtigt. Bis ins 20. Jh. haben Sie sich keiner fremden Macht unterworfen. Die Bergdörfer Oberswanetiens, im Inguri-Tal gelegen, stehen als Weltkulturerbe heute unter Schutz der UNESCO. Durch das Kolchische Tiefland erreichen Sie den Ort Sugdidi und folgen dem Inguri-Fluss.
Sie halten am Inguri-Staudamm, dem mit 271,50 Metern Höhe gewaltigsten Bauwerk im Kaukasus mit der höchsten Bogenstaumauer der Welt. Auf Ihrer Weiterfahrt begegnen Ihnen immer wieder Bauersfrauen, die leckere Früchte oder aromatischen Honig anbieten. Das wilde Inguri-Tal wird enger. Im Swanen-Dorf Latale besichtigen Sie die Kirche aus dem 11. Jh. und erreichen einige Tunnel später die bedeutendste Siedlung der Region, Mestia.

7. Tag Mestia

Gewaltig ragen die Gipfel des Kaukasus in den Himmel, unter ihnen der Uschba mit stolzen 4 710 m und der Tetnuldi mit 4 852 m. Inmitten dieser Bergwelt liegt auf einer Höhe von 1 500 m Mestia. Auch diese Stadt steht auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO, unter anderem wegen der 42 noch erhaltenen Wehrtürme. Ein Nachtspaziergang (mit Taschenlampe) ist reizvoll, denn die Türme werden in der Dunkelheit angestrahlt. Bei der Stadtbesichtigung sehen Sie traditionelle swanetische Häuser und besuchen auch das Ethnographische Museum mit einer schönen Fotoausstellung, einer Büchersammlung und mit Gegenständen des Alltagslebens. Spannend ist das Matschubi-Familienmuseum, das aus Wohnhaus, Wehrturm und Familienkapelle mit eigenem Friedhof besteht und einen Einblick in das Leben der Swanen gibt.

8. Tag Ausflug nach Ushguli (ca. 90 km, ca. 10 Std.)

Allmählich haben Sie sich an die Straßenverhältnisse gewöhnt. Entgegen der Georgischen Heerstraße sind die Straßen in Swanetien eine echte Herausforderung und nicht nur die Schafe auf der Fahrbahn sind gewöhnungsbedürftig und immer ein Foto wert. Aber die Anstrengung wird durch grandiose Ausblicke belohnt, zum Beispiel auf den höchsten Berg Georgiens, den Schchara mit stolzen 5 201 m, oder auf den Uschba, meist von Wolken verhangen.
Der Ausflug zum „Dach Europas“ führt mit Jeeps nach Ushguli. Auf einer Höhe von ca. 2 200 m gelegen, gilt es als das höchst gelegene bewohnte Bergdorf Europas. Unterwegs schauen Sie in Ipari die Fresken in der Nakipari-Kirche des heiligen Georg (10. – 11. Jh.) an und in Kala sollten Sie einen Blick auf die Lagurka-Kirche des heiligen Kwirike (1112) werfen. Falls Sie am 28. Juli in Kala sind, können Sie vielleicht am Kwirikoba, dem heiligsten Fest der Swanen, teilnehmen.
Angekommen in Ushguli, das 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde! Die fast archaische Lebensform in Ushguli wirkt ungewöhnlich und faszinierend. Jedes Haus hat einen eigenen Festungsturm, der der Verteidigung diente. Nach der Besichtigung der Lamaria-Kirche (11. Jh.), eine der sieben Kirchen des Ortes, unternehmen Sie eine kleine Wanderung und kehren dann nach Mestia zurück.

9. Tag Zurück in die Hauptstadt (ca. 520 km, ca. 8 Std.)

Schon heißt es, Abschied nehmen von Mestia. Die fast 520 km lange Strecke zurück in die urbane Zivilisation führt von Mestia nach Sugdidi und weiter nach Tbilissi. An besonders beeindruckenden Plätzen legen Sie Fotostopps ein.
Am Abend erreichen Sie Tbilissi. Falls Sie Lust haben, spazieren Sie noch einmal über den Rustaweli-Prospekt oder bummeln durch die Altstadt und trinken ein letztes Glas georgischen Wein.

10. Tag Heimreise

Ihre Privatreise Georgien ist zu Ende. Sie werden zum Flughafen gebracht. Kargad brdzandebodet! – Kommen Sie bald wieder und entdecken Sie mehr von diesem interessanten Land!

Angebot anfordern

Im Preis enthalten

  • 3 Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel im Doppelzimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC
  • 5 Übernachtungen im Gästehaus im Doppelzimmer (Gemeinschaftsbad) in Kasbegi und Mestia
  • 1 Übernachtung im Gästehaus im Doppelzimmer mit Bad/WC oder Dusche/WC in Kutaissi
  • Frühstück
  • 6 Abendessen lt. Programm
  • Khachapuri-Imbiss (Tag 2)
  • Transfers und Ausflüge im PKW/ Minibus mit Klimaanlage bzw. im Jeep
  • Programm wie beschrieben inkl. aller Eintrittsgelder
  • durchgehende, persönliche Reiseleitung (deutsch sprechend) ab/bis Flughafen

Nicht im Preis enthalten

  • Flüge und Flughafensteuern
  • weitere Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Reisekranken- und Reiserücktrittsversicherung

Unsere Angebote gelten unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit aller Leistungen bei Auftragserteilung.

Diese Reise ist für mobilitätseingeschränkte Personen nur bedingt geeignet. Wenn Sie hierzu Informationen wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gerne.

Gerne buchen wir für Sie die internationalen Flüge zu aktuellen Preisen.

Unterrichtung des Reisenden nach § 651a BGB

Bei der Ihnen angebotenen Kombination von Reiseleistungen handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302.
Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. Das Unternehmen Ventus Touristik GmbH trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise.
Zudem verfügt das Unternehmen Ventus Touristik GmbH über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist, zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz.

Weiterführende Informationen zu Ihren Rechten nach der Richtlinie (EU) 2015/2302

Park and Sleep

Einfach Parkplatz oder Hotel am Flughafen buchen unter www.holidayextras.de.


Preis pro PersonMai - September 2018
Geführte Reise
bei 2 - 3 Personen / p. P.1.560 €
bei 4 - 5 Personen / p. P.1.053 €
bei 6 - 9 Personen / p. P.845 €
EZ-Zuschlag / p. P.182 €
Extras
Halbpension (2 weitere Abendessen) / p. P.45 €
Übernachtung im 4*-Hotel (in Tbilissi) / p. P.260 €
EZ-Zuschlag im 4*-Hotel (in Tbilissi) / p. P.575 €

Hinweise zur Preisgestaltung

Ihre eigene Reisegruppe

Der Reisepreis richtet sich danach, mit wievielen Personen Sie Ihre individuelle Reise buchen. Wenn Sie eine eigene Reisegruppe von mehr als 9 Personen sind, unterbreiten wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Maßgeschneiderte Reise nach Ihren Wünschen

Die Preise gelten für den von uns vorgeschlagenen Reiseverlauf. Selbstverständlich passen wir die Reise individuell nach Ihren Wünschen an und unterbreiten Ihnen dann ein maßgeschneidertes Angebot.


Hinweise zu Pass- und Visumerfordernissen sowie zu gesundheitspolizeilichen Formalitäten:

Für einige unserer Reisen benötigen Sie ein Visum oder bei Reisen in mehrere Länder gegebenenfalls mehrere Visa. Für manche Länder sind zudem gesundheitspolizeiliche Bestimmungen (z.B. Impfungen) zu beachten (s. Länderinformationen).

Nebenstehend informieren wir Sie, welche Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige bei touristischen Reisen für das gewählte Reiseland gelten.

Bitte beachten Sie, dass für nichtdeutsche Staatsangehörige häufig spezielle und abweichende Regelungen hinsichtlich der Einreisebestimmungen gelten. Bitte informieren Sie sich ggf. frühzeitig bei Ihrer Botschaft oder sprechen Sie uns an.

Gerne geben auch wir Ihnen Auskunft und unterstützen Sie bei der Beantragung Ihres Visums: Unser Service für Ihre Reise in visumpflichtige Länder

Bei Fragen rufen Sie uns bitte an.

Georgien

Reisedokumente

Für die Einreise nach Georgien benötigen deutsche Staatsangehörige einen bis mind. zur Ausreise gültigen Reisepass/Kinderreisepass, bzw. den mind. bis zur Ausreise gültigen elektronischen Personalausweis (der alte Personalausweis wird nicht anerkannt). Sollte die Einreise über Land, bzw. per Flugzeug mit Zwischenstopp (z.B. in Istanbul oder in Riga) erfolgen, empfehlen wir wegen möglicher Akzeptanzprobleme die Einreise mit Reisepass. Deutsche Staatsangehörige sind für einen Aufenthalt bis einem Jahr vom Visumzwang befreit.

Georgien

Zur Einstimmung

Der historische Schnittpunkt von Orient und Okzident
Im “Goldenen Zeitalter”, im 11. bis 13. Jahrhundert, war Georgiens Bedeutung der des Stauferreichs Friedrich II. ebenbürtig. Über vier Tausend historische Baudenkmäler auf einer Fläche von der Größe Bayerns sind steinerne Zeugen dieser Blüte.

Charakteristisch für Georgien sind heute die steinernen Kreuzkuppelkirchen mit ihren belebenden Flachreliefs und zentrierten Türmen vor den gewaltigen und schneebedeckten kaukasischen Bergmassiven.

Nicht weit von diesen Gebirgsregionen besticht das Land seine Besucher mit angenehm mildem Klima. Dort werden Tee, Zitrusfrüchte und Wein angebaut. “Tbilis” heißt in Georgien “warm” und seine Hauptstadt “Tbilissi” heißt “die warme Stadt”. Die traditionelle Fassadenbauweise mit den für sie typischen Balkonen, Veranden und Balustraden unterstreicht diesen Namen und bringt den Charme des historischen Schnittpunkts von Orient und Okzident noch reizvoller zum Ausdruck.

Währung

Die georgische Währungseinheit heißt Lari (GEL).
1 Lari entspricht 100 Tetri.

Zeitunterschied

Der Zeitunterschied zwischen Georgien und Deutschland beträgt in den Sommermonaten +2 Stunden und in den Wintermonaten +3 Stunden.

Sprache

Die Landessprache ist georgisch. Russisch wird in der Regel gut verstanden und die jüngere Generation versteht und spricht häufig auch englisch.

Ärztliche Hilfe / Medikamente

Falls Sie ärztliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich zuerst an Ihre Reiseleitung oder an Ihre Hotelrezeption. Wenn Sie regelmäßig bestimmte Medikamente benötigen, nehmen Sie diese in ausreichender Menge mit. Auch die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke bietet

Impfungen

Für Georgien sind keine Impfungen vorgeschrieben, allerdings sollte der Impfstatus gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Polio und Hepatitis A überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Für Individual- und Trekking-Reisende und bei längeren Aufenthalten ab vier Wochen ist zudem eine Immunisierung gegen Tollwut und Typhus zu empfehlen.

Informationen der Botschaften und des Auswärtigen Amtes

Über gesundheitspolizeiliche Formalitäten und aktuelle Einreisebeschränkungen oder Katastrophenwarnungen informieren auch die Botschaften der Länder und das Auswärtige Amt unter
www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin und
www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise.