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Reiseablauf

1. Tag – Taschkent

Willkommen in Taschkent. Nach der Ankunft im Hotel haben Sie Zeit zum Ausruhen und starten dann mit der Stadtbesichtigung: Die moderne Hauptstadt Usbekistans, bietet einen guten Anfang für eine Reise auf der Seidenstraße und in den Orient.

Die Stadtrundfahrt gibt Ihnen einen Überblick über die nach dem Erdbeben von 1966 wiederaufgebaute Stadt. Sie besuchen den orientalischen Basar, dessen Warenfülle sich nicht beschreiben lässt. Schauen Sie selbst: Berge von Melonen, köstliche Granatäpfel, Nüsse, getrocknete Aprikosen und Mandeln. Und der Duft der frischen Kräuter ist wunderbar.
Sie sehen viele interessante islamische Baudenkmäler. Herausragend ist die Barak-Chan Medrese (16. Jh.) und das Kaffali-Schasch-Mausoleum (16. Jh.). Besuch des Timur-Museums. Bei einer kurzen Fahrt mit der Metro lernen Sie auch die Taschkenter U-Bahn kennen.

2. Tag – Taschkent – Samarkand

Mit dem Auto geht es direkt nach Samarkand (ca. 4,5 Std.). Unterwegs machen Sie Rast an einem Baumwollfeld. Zum Mittagessen kommen Sie in Samarkand an und fühlen sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Eine Fülle von faszinierenden Bauten aus der Blütezeit der islamischen Baukunst Mittelasiens sind hier erhalten geblieben.
Bei einem Rundgang besuchen Sie den Registan-Platz (UNESCO-Weltkulturerbe), dessen Medresen Sie besichtigen. Sie werden das gerade restaurierte Gur-Emir-Mausoleum des Herrschers Timur bewundern können.

Probieren Sie ein frisches Fladenbrot aus dem noch warmen Lehm-Backofen am Straßenrand und genießen Sie die ersten Eindrücke dieser wunderschönen orientalischen Stadt.

3. Tag – Samarkand

Mit viel Ruhe und zu Fuß werden Sie heute diese großartige Stadt erkunden.

Sie beginnen mit dem Besuch der Ruine der Moschee Bibi Khanum; diese Moschee wurde von Timur (1365-1405), dem großen Kriegsherrn mongolischer Herkunft, zum Gedächtnis an seine Schwiegermutter, die Große Khanum, gebaut. Die in mühsamer Arbeit bereits rekonstruierten Baugruppen vermitteln einen guten Eindruck von der früheren Größe dieses Komplexes. Lassen Sie die Farbenpracht der einstmals schönsten Moschee des Orients auf sich wirken.

Dann geht es in den Alltag auf den gegenüberliegenden Bazar, der in seiner Farbenpracht unvergesslich ist. Man kann den Blick nur schwerlich abwenden von den Menschen mit ihrer farbenfrohen Kleidung, den bunten Kopftüchern, den Tjubeteikas (Kappen) und Turbanen.

Die Gräberstadt Schah-e-Sende werden Sie am Nachmittag besuchen. Wunderschön die türkisfarbenen Schmuckelemente, die Majolikafliesen und Fayencenmosaike in leuchtenden Farben. Schah-e-Sende ist eine ganze Straße von Grabbauten. Hier können Sie wieder die Schönheit und Vielfalt der islamischen Baukunst bewundern.
Am Abend besuchen Sie das Observatorium des Ulugh Beg (15. Jh.).

4. Tag – Samarkand – Schahr-e-Sabs – Buchara

Weiter führt diese Reise auf der Seidenstraße nach Schahr-e Sabs (85 km), dem Geburtsort und späteren Stammsitz Timurs. Der Palast Ak-Sarai (Weißes Schloss) vermittelt einen Eindruck von der einstigen Größe der “heimlichen Hauptstadt” Timurs (heute UNESCO-Weltkulturerbe). Die Fahrt geht weiter durch die Baumwollfelder nach Buchara.

5. Tag – Buchara

Die Besichtigungen des heutigen Tages unternehmen Sie wieder zu Fuß. Sie starten mit dem Besuch des Lyabi-Hauz-Komplex, dem wichtigsten Handelsplatz in Buchara in früherer Zeit. Hier können Sie die Gelegenheit nutzen und sich z.B. im Teehaus am See grünen Tee servieren lassen, den anderen Gästen beim Domino-Spiel zusehen und den Blick auf die herrlichen, den Platz umgebenden Medresen genießen.

Weiterhin steht die Zitadelle von Buchara auf Ihrem Programm. Dann fahren Sie zum Sommerpalast des letzten Emirs. Sie besuchen das Haus des Händlers und bummeln durch den orientalischen Basar, wo im Schatten der Gewölbe Seidenstoffe, Gewürze und Teppiche verkauft werden.

Weitere Höhepunkte warten anschließend auf Sie: Die Moschee Chor Minor und die Kalan- Moschee mit dem berühmten Minarett. Bei einem Folklorekonzert lassen Sie Ihren Abend unter einem Tausend-Sterne-Himmel ausklingen .

6. Tag – Buchara – Chiwa

Autofahrt nach Chiwa (ca. 9 Std.). Die Straße führt zuerst durch die schier endlose Wüsten- und Steppenlandschaft West-Usbekistans, dann durch Oasen am Amu Darja. Unterwegs begegnen Ihnen immer wieder Kamele und Reiter mit beladenen Eseln. Ein kleiner Spaziergang am Flussufer und ein Picknick am Amu Darja unterbrechen die Fahrt. Dann setzen Sie Ihre Reise auf der Seidenstraße fort und erreichen Chiwa.

7. Tag – Chiwa

Heute erkunden Sie zu Fuß die Oasenstadt Chiwa. In dem einzigartigen, bewohnten Freilichtmuseum mit seinen Palästen, Minaretten und Moscheen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Einige der Moscheen und Paläste werden Sie bei einem Stadtspaziergang genauer anschauen können, vielleicht ist auch die Besichtigung von innen möglich.

8. Tag – Chiwa – Kunja Urgentch (Turkmenistan) – Ashgabat

Fahrt zur usbekischen/turkmenischen Grenze. Verabschiedung vom usbekischen Guide und Empfang durch den turkmenischen Guide.

Sie besuchen die Ausgrabungen von Kunja Urgentsch (UNESCO-Weltkulturerbe). Kunja Urgentsch war bereits im 1. Jh. n. Chr. ein bedeutendes Handelszentrum an der nördlichen Seidenstraße. Sie besichtigen unter anderem das Turabeg-Khanum-Mausoleum, eines der prächtigsten Mausoleen der Sufi-Dynastie. Das Mausoleum des Sultan Teckesch stammt aus der vormongolischen Zeit. In der Nähe dieses Mausoleums steht das schon von weitem sichtbare Minarett Kutlug Timur. Das Minarett ist mit 62 Metern das höchste in Mittelasien.

Gegen Abend werden Sie zum Flughafen nach Daschauz gebracht und fliegen spät abends nach Ashgabad.

9. Tag – Ashgabat

Nach dem Frühstück sammeln Sie auf der Stadtrundfahrt erste Eindrücke der Hauptstadt Turkmenistans mit ihren unzähligen Brunnen. Sie besuchen u. a. das Nationalmuseum, das nördlich der Stadt auf einer Erhöhung thront. Von hier haben Sie einen tollen Blick auf die Stadt. Das Museum gibt Ihnen einen Überblick über Kunst und Kultur der Turkmenen.

Am Nachmittag besichtigen Sie die Ausgrabungsstätte der Festung Nissa, vor den Toren von Ashgabats gelegen. Nissa war ehemals Hauptstadt des Partherreiches und ist etwa 2.300 Jahre alt.

10. Tag – Ashgabat – Mashad (Iran)

Unabhägigkeitsdenkmal in Ashgabat. Foto: Ventus Reisen, Nadja Moussa

Transfer zur turkmenisch/iranischen Grenze, nicht weit von Ashgabat entfernt. Schon kurz nachdem Sie die Stadt verlassen, passieren Sie einen Zaun und fahren die letzten 25 Kilometer durch Niemandsland. Der turkmenische Reiseleiter wird Ihnen bei den Ausreiseformalitäten helfen.

Empfang durch Ihre iranische Reiseleitung. Weiter geht die Reise auf der Seidenstraße: Transfer nach Mashad. Mashad ist etwa 220 km vom Grenzpunkt Badshigiran entfernt. Um ein erstes Bild von der Stadt zu bekommen, bummeln Sie mit dem Reiseleiter durch die Strassen der Stadt.

11. Tag – Mashad

Die Provinzhauptstadt Mashad erwartet Sie. Sie werden heute den heiligen Bezirk von Mashad besuchen. Unter anderem sehen Sie das größte und wichtigste schiitische Heiligtum: das Mausoleum des Imam Reza und den Haram, den heiligen Bezirk (das Mausoleum selbst dürfen Nichtmuslime nicht betreten). Besuch des Koranmuseums.

Gegenüber des Museums führt ein Durchgang zum Innenhof der Gowhar-Shad-Moschee, einem der architektonischen Höhepunkte des Komplexes. Der Innenhof weist vier Iwane auf. Seine Fliesendekorationen zählen zu den kunstvollsten und dekorativsten im Iran.

12. Tag – Mashad – Shiraz

Fahrt zur Ruinenstadt Tus, die etwas abseits der Hauptstraße nach Mashad liegt. Hier sehen Sie das Mausoleum von Ferdowsi, dem berühmten Dichter Persiens. Sein Nationalepos „Shahnameh“ überliefert einen großen Teil vorislamischer Geschichte im Iran. Das Mausoleum in Tus wurde anlässlich seines 1 000. Geburtstages 1934 errichtet.

Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Flug über Teheran nach Shiraz (kann je nach Flugzeiten auch am nächsten Morgen erfolgen).

13. Tag – Shiraz

Shiraz: Mausoleum des Dichters Hafiz. Foto: Ventus Reisen, Nadja Moussa

Der heutige Tag ist Shiraz, der Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen gewidmet. Hier lebten die berühmtesten Dichter Persiens, Saadi und Hafiz.

Das Mausoleum des Dichters Hafiz liegt in einer wunderschönen Gartenanlage. Bestimmt werden Sie hier viele Hochzeitspaare treffen, denn Hafiz ist der Schutzpatron der Liebenden, und es ist immer noch Brauch, das Grab des Dichters an diesem Tag zu besuchen. Genießen Sie im nahegelegenen Teehaus die romantische Atmosphäre, bevor Sie das Grabmal des Saadi besuchen.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Vielleicht bummeln Sie durch den Wakil-Bazar und tauchen ein in die Welt von 1001 Nacht! Lassen Sie sich vom betörenden Geruch der Gewürze, den reichbestickten Gewändern und dem bunten Bazar-Treiben bezaubern. Entdecken Sie Sarai-ye-Moshir, den früheren Handelshof für Großhändler, und genießen Sie dort ein Glas köstlichen Pfefferminztee, während Sie die erlebten Tage dieser Reise auf der Seidenstraße Revue passieren lassen.

Am Abend sehen Sie das festlich beleuchtete Mausoleum des Shah Cheragh aus dem 12. Jh. (nur von außen, Nichtmoslems ist der Zutritt verboten) oder den Schrein des Ali Ibn Hamzeh.

14. Tag – Shiraz

In Shiraz steht Ihnen ein weiterer Tag für Besichtigungen zur Verfügung. Verpassen Sie nicht den Besuch der lichtdurchfluteten Moschee Nasir al Molk. Wie wäre es mit einem Spaziergang durch einen der Paradiesgärten? Diese traditionelle persische Gärten mit Wasserbecken, Springbrunnen und kleinen Bächen sind weltberühmt für ihre Rosen und Zypressen.

15. Tag – Shiraz – Persepolis

Einer der Höhepunkte Ihrer Reise auf der Seidenstraße ist zweifellos der Besuch von Persepolis (UNESCO-Weltkulturerbe), der beeindruckenden Königsresidenz der achämenidischen Herrscher, die 518 v. Chr. von Darius dem Großen gegründet wurde. Grandios ist die Treppenanlage des Apadana mit den faszinierenden Reliefs, die Sie auch an den Aufgängen zum Darius- und zum Xerxes-Palast bewundern können.

Nicht weit entfernt finden Sie, in die Felswand des Hossein Kuh eingemeißelt, die Nekropole Naqsh-e Rustam. Sie sehen die Felsengräber der achämenidischen Herrscher und die berühmten Felsreliefs der sassanidischen Könige.

16. Tag – Shiraz – Yazd

Genießen Sie nach dem Frühstück die Fahrt auf die Hochebene von Dasht-e-Morghab nach Pasargade (UNESCO-Weltkulturerbe), der ersten Hauptstadt des Achämeniden-Reiches, mit seiner wunderschöne Landschaft. Besichtigung des Residenzpalastes und des Kyros-Grabes.

Weiterfahrt nach Yazd. Die Stadt, Zentrum der traditionellen Brokat- und Seidenherstellung, liegt in einem Tal und ist von den Höhenzügen des Shirkuh- und Kharanag-Gebirges umgeben. Beeindruckend sind die berühmten Windtürme, die in unterschiedlichen Höhen in der ganzen Stadt auf den Wohnhäusern stehen. Sie wandeln den heißen, trockenen Wüstenwind in kühle Luft um und leiten diese in die Wohnhäuser. So wird das Leben in den Wohnungen erträglicher. Die zahlreichen Türme des Schweigens und der Feuertempel zeugen von der zoroastrischen Religion.

17. Tag – Yazd – Nain – Isfahan

Bei einem Rundgang durch die Altstadt von Yazd, die durch ihre Wüstenarchitektur fasziniert, besuchen Sie die Freitagsmoschee mit ihren prachtvollen Majoliken und den höchsten Minaretten des Landes.

Die Reise auf der Seidenstraße führt nun über Nain nach Isfahan. Nain ist ein architektonisches Kleinod und besitzt eine der ältesten Moscheen des Irans: die Freitagsmoschee, die aus der Zeit um 960 datiert wird. Nach der Besichtigung geht es weiter nach Isfahan.

18. Tag – Isfahan

Isfahan ist eine der schönsten Städte Irans. Wie im Märchen zeigen sich hier farbenfrohe Paläste, erfrischende Gärten, unzählige Moscheen und Mausoleen.

Am Morgen führt der erste Weg zum Meydan-e-Imam, früher “Abbild-der-Welt-Platz” genannt, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Platz ist umgeben von prächtigen Gebäuden wie dem Palast Ali-Qapu, dessen Wände und Decken überreich mit Wandmalereien verziert sind, der Imam-Moschee mit ihrem mächtigen Eingangsportal und der türkisfarbenen Kuppel und von der Scheich-Lotfollah-Moschee mit besonders harmonischer Farbgebung und kunstvollen Fayencen.

Ruhen Sie sich bei einem Glas Tee aus, bevor Sie in den ehemals kaiserlichen Bazaren mit den verwinkelten Gassen und spitz zulaufenden Dächern die Fülle des Isfahaner Kunsthandwerks sehen: Teppichknüpferei, Silber- und Emaillearbeiten, Handdrucke und vieles andere mehr.

Am Ende des Bazars liegt die Freitagsmoschee, die älteste Vier-Iwan-Anlage des Iran, deren verschiedene Stilelemente die Entwicklung islamischer Baukunst zeigen.

19. Tag – Isfahan – Teheran

Wieder warten architektonische Wunder auf Sie. Sie besuchen Chehel Sotun, den Palast der Vierzig Säulen.

Beim Spaziergang durch das armenische Viertel Dscholfa ist die Vank-Kathedrale mit dem freistehenden Glockenturm das beeindruckendste Bauwerk. Christliche und islamische Stilelemente treffen hier zusammen. Besuch des angeschlossenen Museums. Sie sehen die Moschee mit den schwingenden Minaretten und einen assanidischen Feuertempel.

Dann Transfer zum Flughafen und Flug nach Teheran.

20. Tag – Teheran

Teheran, die Hauptstadt Persiens, lädt Sie zur ersten Besichtigung ein. In der Metropole an den Hängen des Elburz-Gebirges sehen Sie das moderne Leben im Iran. Sie werden durch die Vielfalt architektonischer Meisterwerke aus einer Jahrtausende alten Geschichte in Erstaunen versetzt werden.

Eine Führung durch das Nationalmuseum vermittelt einen guten Einblick in die persische Kulturgeschichte. Prachtvoll ist der Golestan-Palast, der 2013 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde (Besichtigung nicht immer möglich, abhängig von Öffnungszeiten). Anschließend besuchen Sie das Teppichmuseum und das Reza Abbasi Museum, bekannt für seine schönen Kalligrafien und Miniaturen.

21. Tag – Heimreise

Heute heißt es leider Abschied nehmen. Diese Reise auf der Seidenstraße geht zu Ende, aber vielleicht denken Sie schon an ein Wiedersehen. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Nadja Moussa

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Nadja Moussa
030 – 397 49 294
nadja.moussa@ventus.com

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