Laos, Fabelwesen: ständige Begleiter auf einer Reise nach Südostasien.

Neue Zubucher-Reise: Südostasien

In Kooperation mit dem Trescher Verlag führt Ventus Reisen die Trescher Leser-Reise “UNESCO-Weltkulturerbe in Kambodscha, Laos und Vietnam” durch.

Reisedatum ist der 08.02.19 bis 28.02.19. Durchgeführt wird die 21-tägige Reise ab zehn und mit maximal fünfzehn Personen.
Die Reise ist offen für alle interessierten TeilnehmerInnen. Anmeldungen sind ab sofort möglich und erfolgen über den Reiseveranstalter Ventus Reisen.

Das Besondere daran: Der Autor der Trescher-Reiseführer für Vietnam, Kambodscha und für Laos, Franz-Josef Krücker, übernimmt die Reisebegleitung. Als ausgewiesener Kenner dieser Region wird er in Zusammenarbeit mit lokalen Guides die ReiseteilnehmerInnen durch Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Kulturen der drei Länder führen.

25. Juli 2018

Die rote Stadt Petra mit dem berühmten Schatzhaus fehlt auch auf dieser Privatreise Jordanien nicht.

Neue Zubucher-Reise: Jordanien

Neu auf unserer Webseite steht die Zubucher-Reise nach Jordanien, die wir mit unserem jordanischen Partner anbieten.

Die Anreise ist freitags, samstags und sonntags möglich, die Reisedauer beträgt 8 Tage. Anders als bei unseren Individualreisen sind die Reisetermine offen für weitere Anmeldungen. Durch die so entstehende Gruppe lockt diese Reise mit einem günstigen Preis.
Auf dem Programm stehen die Highlights des an kulturellen Schätzen so reichen Landes.

Für alle Reisen mit Reisestart am 25.05.18, 26.05.18, 27.05.18,
08.06.18, 09.06.18 oder am 10.06.18 gelten günstigere Preise.
Der Flug ist nicht inkludiert.

Alle weiteren Informationen (Reiseverlauf, Leistungen, Preise) finden Sie unter Jordanien – Zubucher-Reise.

Möchten Sie Jordanien lieber individuell und ohne Gruppe erleben? Gerne organisieren wir diese oder eine ähnliche Reise als Privatreise für Sie maßgeschneidert nach Ihren Wünschen. Inspirationen stellen wir auf unserer Reiseseite Jordanien vor.

11. Mai 2018

Senegal, Baobab-Baum im Sine-Saloum-Delta

Neue Reise: Senegal kennenlernen

In den Westen des afrikanischen Kontinents führt unsere neue Reise: 8 Tage sind für die Individualreise “Senegal kennenlernen” eingeplant.

Zu den Höhepunkten zählen auf dieser Tour der Aufenthalt am salzhaltigen Lac Rose, früher Ziel der Rallye Paris-Dakar, Ausflüge zu Boot in die Nationalparks Parc du Djoudj und Sine-Saloum-Delta. Beim Aufenthalt in St. Louis spürt man den freundlichen Charme dieser einstmals ersten französische Kolonialstadt und in Saly bleibt Zeit für Entspannung am Strand.

Auch diese Reise-Idee passen wir gerne an persönliche Reisewünsche in Bezug auf Dauer, Route, Programm etc. an, ganz nach unserem Motto: Sie wünschen. Wir planen. Sie reisen.

20. März 2018

Sibirien, Winterreise Baikalsee: In der Eishöhle.

Für Sie unterwegs: Winterreise zum Baikalsee

Unsere Kollegin Nadja erlebte Mitte Februar die eindrucksvolle Eiswelt des winterlichen Baikalsees.

Minus 30 Grad – ich denke, ich habe mich verhört, aber der Pilot wiederholt kurz danach noch einmal diese unwirkliche Zahl. „Die Temperatur heute Morgen in Ulan Ude beträgt minus 30 Grad“. Doch nicht verhört! Raus aus dem Flugzeug und rein in die warmen Klamotten. Mit drei paar Socken, drei Hosen, genauso vielen Pullovern und einer dicken Winterjacke fühle ich mich gut gerüstet für den Winter in Sibirien. In der Zwischenzeit ist das Thermometer auf minus 20 Grad geklettert und ich starte zur Citytour in Ulan Ude.
Der erwartete Kälteschock bleibt aus. Das trockene sibirische Klima sorgt dafür, dass sich minus 20 Grad in Ulan Ude nicht sehr viel kälter anfühlen, als minus 5 Grad in Berlin. Solange man sich dick eingemummelt mit Mütze, Schal und Handschuhen hinauswagt, ist die Kälte überraschend gut zu ertragen. Gefroren habe ich während dieser Woche tatsächlich kein einziges Mal.

Zu den Reisefotos: https://plus.google.com/collection/MVhZME

City Tour in Ulan Ude

Meine Stadtführerin Darima begrüßt mich mit den Worten „Du hast Glück, so viel Schnee hatten wir schon seit 20 Jahren nicht mehr“. Die Stadt ist tatsächlich wunderschön verschneit. Ulan Ude verfügt im Stadtzentrum immer noch über viele schöne, alte sibirische Holzhäuser, teilweise mit kunstvollen Holzschnitzarbeiten. Die Dächer sind von einer dicken Schicht weißem Schnee bedeckt, der in der sibirischen Sonne glitzert. Wir besuchen das Stadtzentrum mit den schönen alten Holzhäusern, der orthodoxen Kirche, die ganz in weiß mit dem Schnee um die Wette funkelt und natürlich sehen wir auch das Wahrzeichen der Stadt – den riesigen Lenin-Kopf, umgeben von kunstvollen Eisskulpturen, die sich bei den winterlichen Temperaturen monatelang halten.

Unterwegs auf dem Eis des Baikalsees

Doch lange kann mich die Stadt nicht halten, schließlich bin ich wegen etwas anderem hier. Vor einigen Jahren, bei meinem ersten Besuch am Baikalsee, habe ich Bilder des Sees im Winter gesehen und wusste sofort: Das musst Du unbedingt einmal mit eigenen Augen sehen. Daher kann ich es kaum erwarten, am Nachmittag die ersten Schritte auf den gefrorenen See zu setzen. Unser erfahrener Fahrer weiß genau, an welchen Stellen man einfach und sicher auf den See kommt. Dieser bietet schon auf den ersten Blick einen fantastischen Anblick: In Ufernähe haben sich die dicken, gebrochenen, blau schimmernden Eisplatten aufgetürmt. Die langsam untergehende Sonne und der glitzernde Schnee entführen einen in eine andere Welt: Man hat das Gefühl, man steht inmitten einer Kulisse eines Fantasy-Films. Hinter uns an den Felsen am Ufer ist die Gischt der Wellen in spektakulären Formen gefroren. Alles wirkt unwirklich, als ob die Kräfte der Natur mitten in der Bewegung gestoppt wurden – eine Momentaufnahme, die einem bewusst macht, welche Kräfte hier wirken.
Diese ersten Eindrücke werden am Abend auf sibirische Weise gefeiert: Mit viel Essen, dem leckeren Omul (einem Fisch, den es nur im Baikalsee gibt) und natürlich mit Wodka.

Eishöhlen und meterdickes Eis

In den nächsten Tagen entdecke ich die Eiswelt des Baikalsees und bin immer wieder überrascht und gebannt von der Vielfältigkeit der Bilder, die ich sehe. Ich fahre mit einem Luftkissenboot quer über den vereisten See: Nur 1,5 Stunden bis ans andere Ufer nach Listwjanka. Normalerweise dauert die Fahrt mit dem Zug einen ganzen Tag. Mit UAZ, den robusten russischen Minivans, erkunden wir den See rund um die Insel Olchon. Hier hat das gefrorene Seewasser riesige Eishöhlen geschaffen, meterhohe Eiszapfen hängen wie Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen von den Felsen. Unsere Fahrer zeigen uns die schönsten Stellen: Mehr als ein Meter Eis trennt uns von mehr als einem Kilometer Wasser – unglaubliche Dimensionen. Das Eis schimmert blau, ist glasklar. Der Baikalsee enthält fast 20% der weltweiten Süßwasser-Reserven und hat eine Wasserqualität, die destilliertem Wasser nahe kommt. Das Eis ist daher auch bei über einem Meter Dicke noch klar, man sieht die Risse und Spalten, die sich durch die Kraft des Wassers gebildet haben, teilweise findet man handtellergroße Luftblasen, teilweise durchziehen dicke, klaffende Risse die Eisdecke. Diese trägt uns und unseren Minivan zuverlässig und ist so dick, dass wir zum Mittag am Rande des Sees ein kleines Feuer entfachen können, an dem unser Fahrer einen warmen Tee zubereitet. Dazu gibt es Omul und Wodka – das hört einfach dazu.

Religiöse und kulturelle Vielfalt am Baikalsee

Doch der See ist nicht nur wegen seiner einmaligen Winterkulisse eine Reise wert. Ich erfahre auch viel über die unterschiedlichen Kulturen und Religionen rund um den See. Am Ostufer bei Ulan Ude leben Burjaten, die meisten von ihnen sind gläubige Buddhisten, wie ich einem Gespräch mit einem Lama im buddhistischen Ivolginski Kloster entnehme. Beim Besuch einer Altgläubigen-Gemeinde lerne ich die traditionelle Lebensweise dieser Religionsgemeinschaft kennen, die sich von der orthodoxen Kirche abgespaltet hat und größtenteils sehr abgeschottet lebt. Und der Besuch eines orthodoxen Frauenklosters lässt mich erkennen, dass eine Nonne offenherzig, sehr witzig und humorvoll sein kann.

Den letzten Tag verbringe ich noch einmal auf dem Eis. Es fällt mir schwer, mich von dieser atemberaubenden Kulisse zu verabschieden. In unserem Beruf ist man viel unterwegs, sieht viele tolle, spannende Orte. Oft wird einem erst später bewusst, wie eindrucksvoll diese Erlebnisse sind. Hier auf dem blauen Eis des Baikalsees unter dem strahlend blauen sibirischen Himmel merke ich es sofort: Dieses Erlebnis werde ich mein Leben lang nicht vergessen.

Reise-Ideen für den Baikalsee im Sommer und im Winter stellen wir auf www.ventus-reisen.de/land/sibirien vor. Alle Routenvorschläge passen unsere Reise-ExpertInnen gerne an Ihre individuellen Wünsche an.

05. März 2018

Reisetipp Oman: E-Visum

Ab 21.03.2018 benötigen Reisende nach Oman ein elektronisch ausgestelltes Visum. Die Möglichkeit, ein Visum am Flughafen zu erhalten, entfällt zu diesem Datum.

Die Beantragung des E-Visums erfolgt über https://evisa.rop.gov.om/en/home. Zur Bezahlung der Visumgebühren ist eine Kreditkarte erforderlich. Während des Antrags müssen ein Scan des Reisepasses und eine jpg-Datei des Passbildes hochgeladen werden.

Unter anderem Staatsangehörige Deutschlands, Österreichs und der Schweiz können zwischen dem Visum zur einmaligen Einreise und einem Visum zur mehrfachen Einreise (multi entry) wählen.
Das Visum zur einmaligen Einreise kostet derzeit 20 OMR und berechtigt zu einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen.
Für das “Multi-Entry-Visum” werden 50 OMR berechnet. Innerhalb eines Jahres können dann mehrere Einreisen erfolgen, der Aufenthalt darf jeweils 30 Tage nicht überschreiten.
(Änderungen vorbehalten)

02. März 2018

Belarus, der zentrale Platz der Heldenfestung.

Reisetipps Belarus: Visumfreier Aufenthalt in Teilen West-Weißrusslands

Gute Nachrichten aus Belarus gibt es zum Jahreswechsel. Insbesondere Reisende, die einen Aufenthalt im Brester und Grodnoer Gebiet (West-Belarus) planen oder sich mit der Idee, eine Kombitour West-Belarus mit Polen und oder Litauen durchzuführen, dürften sich freuen.

Zum 01.01.2018 trat eine weitere Regelung in Kraft, die einen visumfreien Aufenthalt unter folgenden Bedingungen ermöglicht:

  • Aufenthalt max. 10 Tage
  • Ein- und Ausreise über einen der autorisierten Grenzübergänge
  • Buchung der Reise über einen Reiseveranstalter/Reisebüro
  • Vorlage von Reisepass/Kinderreisepass (mind. 3 Monate ab Ausreise gültig), Einlassdokument, ausreichender Zahlungsmittel für den Aufenthalt, Police der Pflicht-Auslandsreisekrankenversicherung
  • Aufenthalt im Erholungsgebiet Brest (inkl. Nationalpark Belovezhskaya Pushcha), im Park Augustovki-Kanal und im Gebiet der Stadt Grodno

(Änderungen möglich)

Detaillierte Informationen zu dieser Regelung finden sich auf http://germany.mfa.gov.by/de/konsularwesen/visaerteilung/c382eb353ff15a6d.html

Schon seit 2017 besteht die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 5 Tage visumfrei in Belarus aufzuhalten, wenn die Ein- und Ausreise über den Flughafen Minsk erfolgt.

Inspiration für Reisen nach Belarus finden Sie auf www.ventus-reisen.de/land/belarus. Suchen Sie eine Kombireise mit Litauen und/oder Polen, lassen Sie sich auf www.ventus-reisen.de/land/litauen und www.ventus-reisen.de/land/polen inspirieren.
Aus Ihren individuellen Wünschen entwerfen unsere Reise-ArchitektInnen dann die für Sie passende Reise.

12. Januar 2018

In Turkmenistan.

Für Sie unterwegs: In Turkmenistan

Unsere Zentralasien-Expertin Nadja Moussa über Ihren “Besuch bei Turkmenbashi”

Schon der Anflug auf Ashgabat ist ein Erlebnis – vor allem in der Dunkelheit. Ich habe einen Fensterplatz ergattert und starre gebannt auf das Lichtermeer unter mir: Aus dem Flugzeugfenster öffnet sich die Sicht auf die Stadt, ein leuchtendes, glitzerndes und glänzendes Farbenspiel.

Ashgabat, die Stadt der Liebe, hätte auch den Namen „weiße Stadt“ verdient. Die Häuser sind fast alle neu und modern, nachts werden sie farbenfroh angeleuchtet. Alles blitzt und blinkt, man kann sich kaum noch vorstellen, dass man gerade in einer Stadt gelandet ist, die an der historischen Seidenstraße liegt, in einem Land, dessen Kultur Jahrtausende alt ist. Die steinernen Zeugen dieser langen Geschichte gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Antlitz der Stadt hat sich jedoch völlig verändert. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass ich gerade in einem der größenwahnsinnigen Emirate gelandet bin.

Dass das nicht der Fall ist, merke ich spätestens nach der (fast) vollautomatisierten supermodernen Einreise: An der Zollkontrolle warte ich stundenlang hinter farbenfroh gekleideten Frauen mit dem traditionell im Nacken geknoteten Kopftuch, deren umfangreiches Gepäck von stoischen Zöllnern penibel kontrolliert wird. Aha! Also doch Zentralasien.
Am Flughafen treffe ich Maya, meine Reiseführerin für die nächsten Tage. Wer als Tourist nach Turkmenistan kommt, muss begleitet werden. Das ist nicht weiter schlimm, wenn die Begleitung so eine freundliche, sympathische Person ist, wie Maya. Sie bringt mich zu meinem Hotel, das auf einem Hügel in Form eines Segels erbaut ist und mir schon von weitem entgegen leuchtet – bunt, groß, modern, pompös.

Dieser Eindruck begleitet mich auch den ganzen nächsten Tag bei meiner Citytour durch die turkmenische Hauptstadt: Alles ist neu, alles ist sauber, alte Frauen kehren mit Reisigbesen die Straßen. Im ganzen Land herrscht in der Öffentlichkeit Rauchverbot, daher sieht man nicht einmal Zigarettenkippen auf dem Boden – für eine Berlinerin ein kleiner Kulturschock. Und über allem wacht das überdimensionale goldene Ebenbild Turkmenbashis, „Vater aller Turkemen“ und erster Staatspräsident nach der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion.

Dass man hier doch an der sagenumwobenen Seidenstraße angekommen ist, merkt man spätestens dann, wenn man die hypermoderne turkmenische Hauptstadt verlässt: Hier beginnt die Steppe, die sich langsam zur Wüste ausdehnt.
Drei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten hat das Land: die alte Parther-Hauptstadt Nissa, nur wenige Kilometer von Ashgabat entfernt; Konja Urgench ganz im Norden am Rande der Wüste Karakorum und inmitten der Karakorum-Wüste die ca. 2.500 Jahre alte Oasenstadt an der Seidenstraße, Merv.
Alle drei Orte besuche ich, alle drei Orte faszinieren mich auf ihre eigene Art und Weise. In Nissa treffe ich einen der Ausgräber, die hier immer noch nach den Spuren der Vergangenheit forschen. In Konja Urgench erlebe ich, dass der islamische Glauben auch nach 40 Jahren Sowjetunion immer noch fest in den Turkmenen verwurzelt ist. Sie besuchen hier die alten Pilgerstätten. In Merv sehe ich Jahrhunderte alte Befestigungsanlagen von Städten, die schon vor mehr als 1000 Jahren die Größe heutiger Großstädte hatten. Kamele ziehen hier gemächlich durch die Wüste und Menschen in traditioneller Kleidung prägen die Alltagsszenen.

Zum Abschluss meiner Reise nehme ich an einem Symposium in Turkmenbashi teil. Dieses Mal ist die Stadt gemeint, nicht der Staatsvater. Hier trifft Wüste auf Meer und ich treffe auf den lokalen Fernsehsender, der die wenigen ausländischen Teilnehmer mit großer Begeisterung zu Interviews überredet. Natürlich nicht ohne den Hinweis, dass ein Dank an den aktuellen Präsidenten schön wäre.
Vieles verändert sich in Turkmenistan – aber nicht alles.

Bilder zu diesem Reisebericht sehen Sie in unserer Sammlung auf Google+: https://plus.google.com/collection/sq9YME

Und wenn Sie selbst einmal dieses faszinierende Land mit Tradition und Moderne kennen lernen möchten? Dann lassen Sie sich zuerst von unseren Reise-Ideen für Turkmenistan inspirieren und danach wenden Sie sich mit Ihren Wünschen an unsere Reise-Architekten.

18. Dezember 2017

Albanien, Region Shkodra; Fotostopp auf der Mietwagenreise

Für Sie unterwegs: In Albanien und Montenegro

Unsere Kollegin Nadja Moussa berichtet von ihrer Reise in die Adria-Anrainerstaaten Albanien und Montenegro:

Wenn man seinen Freunden und Bekannten erzählt, dass man nach Albanien in den Urlaub fährt, erntet man vor allem skeptische Blicke. „Was willst Du denn da?“ ist eine gängige Frage. Dass Albanien viel mehr zu bieten hat, als der vielleicht nicht ganz so positive Ruf des Landes erwarten lässt, wusste ich schon von einer Kurzreise nach Tirana vor drei Jahren. Schon damals war klar: Da musst Du noch einmal hin – mit mehr Zeit für Land, Leute, Natur und zum Wandern.

Im Oktober war es dann soweit: 2 Wochen Urlaub in Albanien! Mit Mietwagen auf eigene Faust das Land erkunden, sehen was geht (und was eben auch nicht geht), Menschen kennen lernen, Erfahrungen machen. So, wie ich privat am liebsten reise.

Die erste Überraschung erwartete uns gleich zu Beginn der Reise in Tirana. Ich hätte die Stadt kaum wiedererkannt. In den letzten drei Jahren hat sie sich an vielen Ecken zu einer modernen, lebensfrohen, jungen Metropole entwickelt, wie man sie in Italien oder Spanien erwarten würde. In den Cafés treffen sich die jungen Leute, es gibt neue, moderne, stilvolle Hotels und der umgebaute alte Markt könnte auch in Berlin-Prenzlauer Berg zu finden sein.
Mit dem Mietwagen ist Tirana eine Herausforderung. Verkehrsregeln scheinen im Allgemeinen eher als freundliche Empfehlung aufgefasst zu werden, eine gute Vollkasko-Versicherung ist Muss. Auch die Tatsache, dass unser Mietwagen schon einige Schrammen aufweist, ist beruhigend.
Wir starten: Raus aus der Stadt, erstmal ans Meer. Hier muss man zugeben, dass die albanischen Badeorte im Norden des Landes nicht unbedingt durch Schönheit bestechen.

Erfreulicherweise kann man mit dem Mietwagen recht problemlos in die angrenzenden Nachbarländer fahren. Eine entsprechende Versicherung, die an der Grenze abgeschlossen werden kann, macht das möglich. Und siehe da – das Schöne liegt so nah: Nur ca. 140 km von Tirana entfernt, in Montenegro, liegt der kleine Ort Ulcinj in einer herrlichen Bucht mit einer idyllischen kleinen Altstadt an einem kilometerlangen Strand, zu dem man durch kühle, duftende Pinienwälder wandern kann. Im Oktober ist die Saison hier vorbei, man hat die herrliche Landschaft, die schönen Strände und die Sonne ganz für sich alleine. Nicht weit entfernt liegt Bar mit seiner idyllischen Altstadt, ebenso wie der Skutarisee, der größte Binnensee des Balkans, den sich Montenegro und Albanien teilen.

Auf der Weiterreise bestätigt sich eine Erfahrung, die ich schon öfter machen durfte: Land und Leute lernt man dann am besten kennen, wenn etwas gründlich schiefläuft. Ein platter Reifen mitten im Nichts, kein Ersatzreifen und kein Werkzeug! Uns wird sofort geholfen. Ohne dass wir es mitbekommen, wird ein Kollege in der Hauptstadt angerufen, der bringt den neuen Reifen mit, nimmt den Platten auf der Felge mit, montiert zu Hause den neuen Reifen auf die Felge und schraubt alles wieder an. Wir sind währenddessen Wandern und genießen einen herrlich entspannten Nachmittag am wunderschönen Skutarisee. Kostenpunkt: 15 EUR.

Günstige Preise und freundliche, offenen Menschen begleiten uns auch für den Rest der Reise. Wir sehen alte, historische UNESCO Stätten, wie Berat und Girokaster, die wie Schwalbennester an den albanischen Bergen kleben, wandern durch die idyllische Natur und genießen ein paar letzte, entspannte Tage an sandweißen Stränden und türkisblauem Wasser ganz im Süden des Landes in Ksamil, nur wenige Kilometer von Griechenland und Korfu entfernt – Karibik-Feeling inklusive!

Der einzige Wehrmutstropfen: Wieder mal viel zu wenig Zeit für ein wunderschönes Land mit sehr freundlichen Menschen und keine Zeit mehr, um die spannenden angrenzenden Länder zu besuchen.
Fazit: Wir kommen wieder!

Bilder zu diesem Reisebericht stehen in unserer Google+-Sammlung https://plus.google.com/collection/8q2XTE bereit.

Sie haben Lust bekommen, diesen Landstrich selbst einmal zu besuchen? Dann lassen Sie sich von unseren Reise-Ideen für Albanien und Montenegro inspirieren.

15. Dezember 2017

Reisetipp Russland zur Fußball-WM 2018

Fußballfreunde aufgepasst: Zur WM 2018 in Russland gelten teilweise erleichterte Einreisebedinungen und besondere Regelungen:

  • Einfacher wird die Einreise für Inhaber eines WM-Tickets. Mit dem Kauf des WM-Tickets beantragt man eine Fan-ID. Mit ausgedruckter Fan-ID und gültigem Reisepass ist dann bis zu 10 Tage vor und nach dem Turnier eine visumfreie Einreise nach Russland möglich.
  • Allerdings müssen sich Reisende, die sich zwischen 25.05.18 und 25.07.18 in Moskau, Nischni Nowgorod, Samara, Wolgograd, Rostow am Don, Ekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Sankt Petersburg, Sotschi oder Saransk aufhalten, innerhalb von 24 Stunden registrieren lassen. Bei Hotelübernachtungen übernimmt dies das Hotel.

Auf unserer Webseite stellen wir zahlreise Reise-Ideen für Moskau , St. Petersburg, Kaliningrad, und Westrussland vor.
Lassen Sie sich inspirieren: Unsere Reise-Architekten bauen aus Ihren individuellen Vorstellung gerne Ihre maßgeschneiderte Reise. Sie wünschen. Wir planen. Sie reisen.

07. Dezember 2017

Usbekistan, Anreise ins Jurtencamp in Sentyab

Neu: Zubucher-Reisen

Reisefreunde, die sich lieber einer Reise-Gruppe anschließen, können jetzt auch bei Ventus Reisen fündig werden:

www.ventus-reisen.de/land/zubucher-reisen

Unsere Zubucher-Reisen sind Gruppenreisen, die Ventus Reisen gemeinsam mit anderen Reiseveranstaltern oder für Sondergruppen anbietet.
Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, die Mindest-Teilnehmerzahl zu erreichen. Zudem können wir durch diese Kooperationen auch Reisen anbieten, die in Länder außerhalb der “Ventus-Reisewelt” führen und/oder sich einem Thema widmen, das bei individuellen Reisewünschen gar nicht oder nur zu einem sehr hohen Reisepreis umzusetzen wäre.

07. November 2017