Belarus, der zentrale Platz der Heldenfestung.

Reisetipps Belarus: Visumfreier Aufenthalt in Teilen West-Weißrusslands

Gute Nachrichten aus Belarus gibt es zum Jahreswechsel. Insbesondere Reisende, die einen Aufenthalt im Brester und Grodnoer Gebiet (West-Belarus) planen oder sich mit der Idee, eine Kombitour West-Belarus mit Polen und oder Litauen durchzuführen, dürften sich freuen.

Zum 01.01.2018 trat eine weitere Regelung in Kraft, die einen visumfreien Aufenthalt unter folgenden Bedingungen ermöglicht:

  • Aufenthalt max. 10 Tage
  • Ein- und Ausreise über einen der autorisierten Grenzübergänge
  • Buchung der Reise über einen Reiseveranstalter/Reisebüro
  • Vorlage von Reisepass/Kinderreisepass (mind. 3 Monate ab Ausreise gültig), Einlassdokument, ausreichender Zahlungsmittel für den Aufenthalt, Police der Pflicht-Auslandsreisekrankenversicherung
  • Aufenthalt im Erholungsgebiet Brest (inkl. Nationalpark Belovezhskaya Pushcha), im Park Augustovki-Kanal und im Gebiet der Stadt Grodno

(Änderungen möglich)

Detaillierte Informationen zu dieser Regelung finden sich auf http://germany.mfa.gov.by/de/konsularwesen/visaerteilung/c382eb353ff15a6d.html

Schon seit 2017 besteht die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 5 Tage visumfrei in Belarus aufzuhalten, wenn die Ein- und Ausreise über den Flughafen Minsk erfolgt.

Inspiration für Reisen nach Belarus finden Sie auf www.ventus-reisen.de/land/belarus. Suchen Sie eine Kombireise mit Litauen und/oder Polen, lassen Sie sich auf www.ventus-reisen.de/land/litauen und www.ventus-reisen.de/land/polen inspirieren.
Aus Ihren individuellen Wünschen entwerfen unsere Reise-ArchitektInnen dann die für Sie passende Reise.

12. Januar 2018

In Turkmenistan.

Für Sie unterwegs: In Turkmenistan

Unsere Zentralasien-Expertin Nadja Moussa über Ihren “Besuch bei Turkmenbashi”

Schon der Anflug auf Ashgabat ist ein Erlebnis – vor allem in der Dunkelheit. Ich habe einen Fensterplatz ergattert und starre gebannt auf das Lichtermeer unter mir: Aus dem Flugzeugfenster öffnet sich die Sicht auf die Stadt, ein leuchtendes, glitzerndes und glänzendes Farbenspiel.

Ashgabat, die Stadt der Liebe, hätte auch den Namen „weiße Stadt“ verdient. Die Häuser sind fast alle neu und modern, nachts werden sie farbenfroh angeleuchtet. Alles blitzt und blinkt, man kann sich kaum noch vorstellen, dass man gerade in einer Stadt gelandet ist, die an der historischen Seidenstraße liegt, in einem Land, dessen Kultur Jahrtausende alt ist. Die steinernen Zeugen dieser langen Geschichte gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Antlitz der Stadt hat sich jedoch völlig verändert. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass ich gerade in einem der größenwahnsinnigen Emirate gelandet bin.

Dass das nicht der Fall ist, merke ich spätestens nach der (fast) vollautomatisierten supermodernen Einreise: An der Zollkontrolle warte ich stundenlang hinter farbenfroh gekleideten Frauen mit dem traditionell im Nacken geknoteten Kopftuch, deren umfangreiches Gepäck von stoischen Zöllnern penibel kontrolliert wird. Aha! Also doch Zentralasien.
Am Flughafen treffe ich Maya, meine Reiseführerin für die nächsten Tage. Wer als Tourist nach Turkmenistan kommt, muss begleitet werden. Das ist nicht weiter schlimm, wenn die Begleitung so eine freundliche, sympathische Person ist, wie Maya. Sie bringt mich zu meinem Hotel, das auf einem Hügel in Form eines Segels erbaut ist und mir schon von weitem entgegen leuchtet – bunt, groß, modern, pompös.

Dieser Eindruck begleitet mich auch den ganzen nächsten Tag bei meiner Citytour durch die turkmenische Hauptstadt: Alles ist neu, alles ist sauber, alte Frauen kehren mit Reisigbesen die Straßen. Im ganzen Land herrscht in der Öffentlichkeit Rauchverbot, daher sieht man nicht einmal Zigarettenkippen auf dem Boden – für eine Berlinerin ein kleiner Kulturschock. Und über allem wacht das überdimensionale goldene Ebenbild Turkmenbashis, „Vater aller Turkemen“ und erster Staatspräsident nach der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion.

Dass man hier doch an der sagenumwobenen Seidenstraße angekommen ist, merkt man spätestens dann, wenn man die hypermoderne turkmenische Hauptstadt verlässt: Hier beginnt die Steppe, die sich langsam zur Wüste ausdehnt.
Drei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten hat das Land: die alte Parther-Hauptstadt Nissa, nur wenige Kilometer von Ashgabat entfernt; Konja Urgench ganz im Norden am Rande der Wüste Karakorum und inmitten der Karakorum-Wüste die ca. 2.500 Jahre alte Oasenstadt an der Seidenstraße, Merv.
Alle drei Orte besuche ich, alle drei Orte faszinieren mich auf ihre eigene Art und Weise. In Nissa treffe ich einen der Ausgräber, die hier immer noch nach den Spuren der Vergangenheit forschen. In Konja Urgench erlebe ich, dass der islamische Glauben auch nach 40 Jahren Sowjetunion immer noch fest in den Turkmenen verwurzelt ist. Sie besuchen hier die alten Pilgerstätten. In Merv sehe ich Jahrhunderte alte Befestigungsanlagen von Städten, die schon vor mehr als 1000 Jahren die Größe heutiger Großstädte hatten. Kamele ziehen hier gemächlich durch die Wüste und Menschen in traditioneller Kleidung prägen die Alltagsszenen.

Zum Abschluss meiner Reise nehme ich an einem Symposium in Turkmenbashi teil. Dieses Mal ist die Stadt gemeint, nicht der Staatsvater. Hier trifft Wüste auf Meer und ich treffe auf den lokalen Fernsehsender, der die wenigen ausländischen Teilnehmer mit großer Begeisterung zu Interviews überredet. Natürlich nicht ohne den Hinweis, dass ein Dank an den aktuellen Präsidenten schön wäre.
Vieles verändert sich in Turkmenistan – aber nicht alles.

Bilder zu diesem Reisebericht sehen Sie in unserer Sammlung auf Google+: https://plus.google.com/collection/sq9YME

Und wenn Sie selbst einmal dieses faszinierende Land mit Tradition und Moderne kennen lernen möchten? Dann lassen Sie sich zuerst von unseren Reise-Ideen für Turkmenistan inspirieren und danach wenden Sie sich mit Ihren Wünschen an unsere Reise-Architekten.

18. Dezember 2017

Albanien, Region Shkodra; Fotostopp auf der Mietwagenreise

Für Sie unterwegs: In Albanien und Montenegro

Unsere Kollegin Nadja Moussa berichtet von ihrer Reise in die Adria-Anrainerstaaten Albanien und Montenegro:

Wenn man seinen Freunden und Bekannten erzählt, dass man nach Albanien in den Urlaub fährt, erntet man vor allem skeptische Blicke. „Was willst Du denn da?“ ist eine gängige Frage. Dass Albanien viel mehr zu bieten hat, als der vielleicht nicht ganz so positive Ruf des Landes erwarten lässt, wusste ich schon von einer Kurzreise nach Tirana vor drei Jahren. Schon damals war klar: Da musst Du noch einmal hin – mit mehr Zeit für Land, Leute, Natur und zum Wandern.

Im Oktober war es dann soweit: 2 Wochen Urlaub in Albanien! Mit Mietwagen auf eigene Faust das Land erkunden, sehen was geht (und was eben auch nicht geht), Menschen kennen lernen, Erfahrungen machen. So, wie ich privat am liebsten reise.

Die erste Überraschung erwartete uns gleich zu Beginn der Reise in Tirana. Ich hätte die Stadt kaum wiedererkannt. In den letzten drei Jahren hat sie sich an vielen Ecken zu einer modernen, lebensfrohen, jungen Metropole entwickelt, wie man sie in Italien oder Spanien erwarten würde. In den Cafés treffen sich die jungen Leute, es gibt neue, moderne, stilvolle Hotels und der umgebaute alte Markt könnte auch in Berlin-Prenzlauer Berg zu finden sein.
Mit dem Mietwagen ist Tirana eine Herausforderung. Verkehrsregeln scheinen im Allgemeinen eher als freundliche Empfehlung aufgefasst zu werden, eine gute Vollkasko-Versicherung ist Muss. Auch die Tatsache, dass unser Mietwagen schon einige Schrammen aufweist, ist beruhigend.
Wir starten: Raus aus der Stadt, erstmal ans Meer. Hier muss man zugeben, dass die albanischen Badeorte im Norden des Landes nicht unbedingt durch Schönheit bestechen.

Erfreulicherweise kann man mit dem Mietwagen recht problemlos in die angrenzenden Nachbarländer fahren. Eine entsprechende Versicherung, die an der Grenze abgeschlossen werden kann, macht das möglich. Und siehe da – das Schöne liegt so nah: Nur ca. 140 km von Tirana entfernt, in Montenegro, liegt der kleine Ort Ulcinj in einer herrlichen Bucht mit einer idyllischen kleinen Altstadt an einem kilometerlangen Strand, zu dem man durch kühle, duftende Pinienwälder wandern kann. Im Oktober ist die Saison hier vorbei, man hat die herrliche Landschaft, die schönen Strände und die Sonne ganz für sich alleine. Nicht weit entfernt liegt Bar mit seiner idyllischen Altstadt, ebenso wie der Skutarisee, der größte Binnensee des Balkans, den sich Montenegro und Albanien teilen.

Auf der Weiterreise bestätigt sich eine Erfahrung, die ich schon öfter machen durfte: Land und Leute lernt man dann am besten kennen, wenn etwas gründlich schiefläuft. Ein platter Reifen mitten im Nichts, kein Ersatzreifen und kein Werkzeug! Uns wird sofort geholfen. Ohne dass wir es mitbekommen, wird ein Kollege in der Hauptstadt angerufen, der bringt den neuen Reifen mit, nimmt den Platten auf der Felge mit, montiert zu Hause den neuen Reifen auf die Felge und schraubt alles wieder an. Wir sind währenddessen Wandern und genießen einen herrlich entspannten Nachmittag am wunderschönen Skutarisee. Kostenpunkt: 15 EUR.

Günstige Preise und freundliche, offenen Menschen begleiten uns auch für den Rest der Reise. Wir sehen alte, historische UNESCO Stätten, wie Berat und Girokaster, die wie Schwalbennester an den albanischen Bergen kleben, wandern durch die idyllische Natur und genießen ein paar letzte, entspannte Tage an sandweißen Stränden und türkisblauem Wasser ganz im Süden des Landes in Ksamil, nur wenige Kilometer von Griechenland und Korfu entfernt – Karibik-Feeling inklusive!

Der einzige Wehrmutstropfen: Wieder mal viel zu wenig Zeit für ein wunderschönes Land mit sehr freundlichen Menschen und keine Zeit mehr, um die spannenden angrenzenden Länder zu besuchen.
Fazit: Wir kommen wieder!

Bilder zu diesem Reisebericht stehen in unserer Google+-Sammlung https://plus.google.com/collection/8q2XTE bereit.

Sie haben Lust bekommen, diesen Landstrich selbst einmal zu besuchen? Dann lassen Sie sich von unseren Reise-Ideen für Albanien und Montenegro inspirieren.

15. Dezember 2017

Reisetipp Russland zur Fußball-WM 2018

Fußballfreunde aufgepasst: Zur WM 2018 in Russland gelten teilweise erleichterte Einreisebedinungen und besondere Regelungen:

  • Einfacher wird die Einreise für Inhaber eines WM-Tickets. Mit dem Kauf des WM-Tickets beantragt man eine Fan-ID. Mit ausgedruckter Fan-ID und gültigem Reisepass ist dann bis zu 10 Tage vor und nach dem Turnier eine visumfreie Einreise nach Russland möglich.
  • Allerdings müssen sich Reisende, die sich zwischen 25.05.18 und 25.07.18 in Moskau, Nischni Nowgorod, Samara, Wolgograd, Rostow am Don, Ekaterinburg, Kasan, Kaliningrad, Sankt Petersburg, Sotschi oder Saransk aufhalten, innerhalb von 24 Stunden registrieren lassen. Bei Hotelübernachtungen übernimmt dies das Hotel.

Auf unserer Webseite stellen wir zahlreise Reise-Ideen für Moskau , St. Petersburg, Kaliningrad, und Westrussland vor.
Lassen Sie sich inspirieren: Unsere Reise-Architekten bauen aus Ihren individuellen Vorstellung gerne Ihre maßgeschneiderte Reise. Sie wünschen. Wir planen. Sie reisen.

07. Dezember 2017

Usbekistan, Anreise ins Jurtencamp in Sentyab

Neu: Zubucher-Reisen

Reisefreunde, die sich lieber einer Reise-Gruppe anschließen, können jetzt auch bei Ventus Reisen fündig werden:

www.ventus-reisen.de/land/zubucher-reisen

Unsere Zubucher-Reisen sind Gruppenreisen, die Ventus Reisen gemeinsam mit anderen Reiseveranstaltern oder für Sondergruppen anbietet.
Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, die Mindest-Teilnehmerzahl zu erreichen. Zudem können wir durch diese Kooperationen auch Reisen anbieten, die in Länder außerhalb der “Ventus-Reisewelt” führen und/oder sich einem Thema widmen, das bei individuellen Reisewünschen gar nicht oder nur zu einem sehr hohen Reisepreis umzusetzen wäre.

07. November 2017

Neu: Park and Sleep

Entspannt einchecken, entspannt zurückkehren:

Das ist bequem möglich, wenn Sie schon im Voraus einen Flughafenparkplatz für Ihren PKW buchen oder eine Nacht im Hotel am Flughafen. Empfehlenswert insbesondere einem sehr frühen Hinflug oder einer sehr späten Rückkehr.

Durch unsere Kooperation mit Holiday Extras können unsere Kunden über diesen Link unkompliziert einen Parkplatz oder ein Hotelzimmer am Start-/Rückkehr-Flughafen buchen. Das Angebot stellen wir unter www.ventus-reisen.de/park-sleep/ vor.

02. November 2017

 

Cover Trescher-Reiseführer Kirgistan

Lesetipps Iran und Kirgistan

Ab 05.10.2017 sind gleich zwei Reiseführer des Trescher-Verlags in neuer Auflage im Buchhandel erhältlich:

Trescher-Reiseführer Iran: https://www.trescher-verlag.de/reisefuehrer/naher-osten-und-afrika/iran.html

Trescher-Reiseführer Kirgistan: https://www.trescher-verlag.de/reisefuehrer/mittelasien/kirgistan.html

Von unseren Ideen für individuell planbare Reisen ohne Gruppe dürfen Sie sich unter www.ventus-reisen.de/land/iran und unter www.ventus-reisen.de/land/kirgistan inspirieren lassen.
Alle Reisevorschläge passen unsere Reise-ExpertInnen gerne an Ihre persönlichen Wünsche an.

04. Oktober 2017

Gutschein von Ventus Reisen

Geschenktipp

Ein Geschenk, das nicht einstaubt, mit hohem Erinnerungswert und irgendwie besonders?
Das könnte ein Gutschein von Ventus Reisen sein: Sie bestimmen, in welcher Höhe der Gutschein ausgestellt werden soll.
Der Beschenkte nennt unseren Reise-ArchitektInnen seine Reisewünsche. Sobald ihm das maßgeschneiderte Reiseangebot zusagt, löst er den Gutschein bei der Buchung ein. Inspirationen liefern über 130 Reise-Ideen in spannende Länder auf www.ventus-reisen.de.

Den Gutschein bestellen Sie ganz einfach per E-Mail an barbara.nusser@ventus.com

12. September 2017

Unsere Kollegin Nadja in Moskau.

Für sie unterwegs: Moskau

Schlange stehen für Lenin

Unsere Kollegin Nadja Moussa berichtet von ihrer letzten Moskau-Reise und davon, dass die Stadt auch nach zahlreichen Besuchen immer noch ein Highlight parat hält.

Ich war schon so oft in Moskau, habe gefühlt (fast) alles gesehen, vieles mehrfach, zu unterschiedlichen Jahreszeiten, mal geschäftlich, mal privat.
Dieses Mal war ich privat dort, mit viel Zeit und wenig Plan, um endlich auch die Orte sehen zu können, die bei den bisherigen Reisen immer zu kurz kamen. Dazu gehörte die entspannte Bootsfahrt auf der Moskwa zum Sonnenuntergang – tolles Licht für Fotos – und der Besuch des Gorki Parks, in dem man ganz herrlich einfach nur an einem der belebten Plätze sitzen, Tischtennis spielen oder sich auf einen Kaffee oder ein Bier mit Freunden treffen kann.
Bei Spaziergängen durch die verschiedenen Stadtteile war dann auch tatsächlich Zeit für einen Blick „nach oben“ – Moskau hat eine Vielzahl interessanter Gebäude der unterschiedlichsten Stilrichtungen zu bieten – und für einen Blick in die Innenhöfe.
Wer mit dem Auto in die 11-Millionen-Metropole hineinfährt, lernt als erstes den wichtigsten Begleiter einer Moskau-Reise kennen – den Stau. So viele Menschen, so viele Autos! Wenn man jedoch die achtspurigen Straßen hinter sich lässt, ist Moskau überraschend ruhig – und grün. In fast jedem Häuserblock gibt es einen kleinen Park mit Spielplatz, die Hinterhöfe sind grün. Hier trifft sich die Nachbarschaft, alt und jung.

Mein Highlight war bei dieser Reise allerdings der Besuch bei Lenin – frisch renoviert und immer noch so jung wie vor fast 100 Jahren. Bei meinen bisherigen Besuchen bliebt nie Zeit, um mich stundenlang in die unendlich lange Schlange zu stellen, die sich vom Eingang des Mausoleums am Roten Platz schlängelt. Hier stehen Touristen und Moskauer, alte und junge, Neugierige und Verehrer. Diese Mischung lässt einem die fast 1,5-stündige Wartezeit nicht langweilig werden. Der Lohn der Mühe ist ein schneller Blick (im Vorbeigehen, Stehenbleiben darf man in dem dunklen Mausoleum nicht, Fotografieren ist erst recht verboten) auf Russlands großen Führer. Ob er es wirklich ist? Diese Diskussion hält sich fast ebenso lang wie die einbalsamierten Überreste. Ein Muss bei einem Moskau-Besuch? Sicherlich nicht. Für mich aber ein wirklich interessantes, wenn auch skurriles Moskau-Erlebnis.

Reise-Ideen nach Moskau stellen wir auf www.ventus-reisen.de/land/moskau vor. Diese passen wir – wie immer – gerne an Ihre individuellen Wünsche an.

Weitere Informationen und Bilder zu Russland und Moskau können Sie unter https://plus.google.com/collection/QClGSE ansehen – auch ohne eigenes Google-Konto.

Wer auf einer Belarus Reise nach Brest kommt, sollte eine Besichtigung der Heldenfestung einplanen.

Für Sie unterwegs: Fünf Tage in Belarus

Über Pfingsten ging es los: Unsere Kollegin Barbara konnte endlich selbst das weißrussische Städtchen Brest und den nahegelegenen Nationalpark Beloveschzkaja Puschcha (auf polnischer Seite: Bialowiezer Urwald), erkunden.

Es waren fünf spannende und eindrucksvolle Tage, die schnell vergangen sind: Beeindruckt hat mich in Brest die gepflegte, saubere und westeuropäische wirkende Innenstadt ebenso wie die riesige Heldenfestung, die einen Blick zurück in die Geschichte und auf das sowjetische Gedenken an den Zweiten Weltkrieg erlaubt.

Ein kleines Abenteuer waren für mich, die ich kein Russisch spreche, die Tage im Nationalpark ohne Guide. Doch per Hand, Fuß, Übersetzungs-App und dank der hilfsbereiten Menschen, stand ich dann doch nie „sprachlos“ da.
Gefallen habe ich an den Leihfahrrädern gefunden; eine super Möglichkeit, das gut erschlossene Areal in der Gegend von Kamianiuki auf eigene Faust zu erkunden. Und: Im Unterschied zu den Spaziergängen war ich auf dem Zweirad schneller als die Mücken. Positiv überrascht hat mich die moderne Ausstellung im Nationalparkhaus, zu der ein deutschsprachiger Audioguide die notwendigen Infos liefert.

Auf jeden Fall will ich hier das vorzügliche und reichhaltige Essen in den Restaurants loben, das mir einen kleinen Einblick in die belarussische Küche eröffnete.

Für die An- und Rückreise habe ich den Zug genommen:
Wählt man den richtigen Reisetag, beginnt die Fahrt am Vormittag in Berlin mit dem komfortablen Paris-Moskau-Express und endet abends am Bahnhof Brest. Wer lieber günstig reist, sollte nach einer Verbindung mit Umstieg in Polen Ausschau halten – denn dann kann oftmals mit Sparpreis der Deutschen Bahn gebucht werden. Das gilt für die Rückfahrt natürlich entsprechend.

Ideen, wie Reisen nach Belarus aussehen können, stellen wir auf www.ventus-reisen.de/land/belarus vor. Diese Reise-Ideen passen wir gerne an Ihre individuellen Wünsche an.

Weitere Informationen und Bilder zu Belarus können Sie unter https://plus.google.com/u/0/b/102419615040912516466/collection/gyaASE ansehen – auch ohne eigenes Google-Konto.

07. Juli 2017