Informationen zur Wander-Gruppenreise

Diese Reise bieten wir in Kooperation mit „Sprechlaufwandern“ an. Bei den Sprechlaufwandern Reisen sind Sie mit anderen in einer kleinen Gruppe eine Woche lang unterwegs. Sie sind viel in Bewegung, erleben Begegnungen vor Ort und treffen Menschen, die Ihnen die Tür in diese Kultur öffnen. Anmeldeschluss ist der 15.07.2024.

Die Ausschreibung unseres Partners Sprechlaufwandern finden Sie hier:

https://www.sprechlaufwandern.de/termine/anmeldung-jakobsweg-polen/

Reiseroute

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Weitere Informationen

Reiseablauf

1. Tag – Anreise nach Krakau

Anreise nach Krakau in Eigenregie. Auf Wunsch können wir gerne einen passenden Flug ab Ihrem Wunsch-Flughafen anbieten.

Die Anreise kann alternativ mit der Bahn aus Berlin erfolgen. Es gibt einen Direktzug von Berlin nach Krakau, die Fahrt dauert etwas mehr als 7 Stunden (aktuell: Abfahrt aus Berlin 10:52 Uhr, Ankunft in Krakau 18:07 Uhr).

Treffen der Gruppe am Abend im Hotel. Gemeinsames Abendessen im Hotel.  Übernachtung in Krakau in einem Hotel im Zentrum in der Nähe des Bahnhofs.

2. Tag – Zugfahrt nach Tarnów – Wanderung zum Hotel Dunajec

Heute startet Ihre Wanderreise auf der Via Regia in Polen. Die Via Regia (Königsstraße) gehörte seit dem Mittelalter zu den wichtigsten Verkehrswegen Mitteleuropas. Entlang dieser wichtigen Handelsstraße entstanden so bedeutende Zentren wie Frankfurt am Main, Leipzig, Breslau, Krakau, Lemberg und Kiew.
Ihre 110 km lange Wanderung führt Sie auf einem Teilstück des Jakobswegs entlang dieses alten Handelsweges, der u. a. durch die Pilgerbewegung nach Santiago de Compostela im Spätmittelalter beeinflusst wurde. In der Vergangenheit reisten Kaufleute, Diplomaten und Pilger entlang der Straße, um Buße zu tun oder ihre Bitten zum Grab des Heiligen Jakobus zu bringen.

Der ca. 900 km lange polnische Abschnitt des Jakobsweges beginnt an der polnisch-ukrainischen Grenze in Korczowa (oder Medyka) und führt durch das Karpatenvorland, Kleinpolen, Ober- und Niederschlesien nach Zgorzelec und schließt sich der Route durch Ostdeutschland an. Ihre Reise erstreckt sich hierbei über sieben Teil-Etappen des Weges von Tarnów bis nach Krakau.

Mit dem Zug fahren Sie am Morgen nach Tarnów (alle 30 Minuten, Fahrdauer ca. 50 Minuten).

Wenn Sie möchten, können Sie nach der Ankunft einen kurzen Rundgang durch Tarnwo machen.
Ein echter Anziehungspunkt ist der fast unberührte mittelalterliche Stadtkern mit seinen Befestigungsanlagen und Bauten aus der Gotik, der Renaissance und aus der Barockzeit. Zentraler Platz ist der Alte Markt – eine Perle aus der Zeit der Renaissance – mit seinem Rathaus in der Mitte. Über den Dächern der Häuser ragt der Turm des wuchtigen Doms aus dem 14. Jh. hervor.
Vom Marktplatz in Tarnów gehen Sie Richtung Westen. Sie passieren links ein Herrenhaus aus dem 19. Jh. und dann ebenfalls links (in der Ferne) einen Jugendstilbahnhof. Es lohnt sich, das Restaurant Secesja im Keller des Bahnhofs zu besuchen.
Vor den Toren von Tarnów biegen Sie rechts nach Zbylitowska Góra ab. Auf der rechten Seite passieren Sie das Kloster der Herz-Jesu-Schwestern mit der Kirche St. Stanisław Kostka. Sie passieren den Park „Buczyna“, wo sich eine Hinrichtungsstätte aus dem Zweiten Weltkrieg befindet.
Sie steigen in das Dunajec-Tal hinab, hinter der Brücke über diesen Fluss liegt Wojnicz, schon von weitem sichtbar.

Der Endpunkt der Wanderung ist das Hotel Dunajec, das ca. 4,5 km vor Wojnicz liegt.
Wer möchte, kann die letzten km bis nach Wojnicz weiterlaufen, um sich den Ort anzuschauen. Es fährt ein Bus vom Hotel Dunajec nach Wojnicz (ca. 8 Minuten Fahrzeit). Die Strecke kann also auch nur einfach gelaufen werden.

In Wojnicz gibt es eine Holzkirche aus dem 15. Jh. Der Ort ist vor allem für seine historische Altstadt mit zahlreichen historischen Gebäuden bekannt. Wer möchte, kann sich am Nachmittag nach der Ankunft bei einem Rundgang durch die schöne Stadt z. B. die gotische Lorenzkirche, die barocke Holzkirche St. Leonard, den mittelalterlichen Marktplatz oder das neugotische Dąmbski-Palais anschauen.

3. Tag – Bus oder Transfer nach Wojnicz – Wanderung Wojnicz – Porąbka Uszewska – Brzesko

Am Morgen Busfahrt nach Wojnicz. Sie wandern über Porąbka Uszewska nach Brzesko.

Wojnicz ist eine mittelalterliche Stadt, die später an Bedeutung verlor, aber interessante Spuren der Vergangenheit sind erhalten geblieben. Vom Marktplatz in Wojnicz biegen Sie rechts ab zur Kirche St. Wawrzyńca. Sie gehen weiter und auf der Höhe des Dąbski-Palastes biegen Sie rechts ab.
Wenn Sie der Wąwóz-Szwedzki-Straße folgen, erreichen Sie die Statue „Unserer Lieben Frau von Loreto“, die an der Stelle errichtet wurde, an der die Gefallenen aus der Zeit der schwedischen Invasion liegen. Zwischen Feldern und Wiesen erreichen Sie Sufczyn.

In Sufczyn ist das beeindruckende Kruzifix in der Kirche St. Heiliger Geist. Über den nächsten Hügel erreichen Sie Dębno. Dies ist ein weiteres „Juwel“ auf dem Weg: Hier gibt es ein spätgotisches Schloss mit einem schönen Park, eine gotische Backsteinkriche und zahlreiche barocke Wegkapellen. Auf den Spuren der mittelalterlichen Pilger geht es weiter. Von Dębno aus nehmen Sie eine Straße durch das Tal des kleinen Flusses Niedźwiedź nach Porąbka Uszewska, einem Ferienort mit zahlreichen Agrotourismus-Bauernhöfen. Sie passieren die Grotte „Unserer Lieben Frau von Lourdes“ und die Kirche St. Andrzeja. Durch den Wald und den Hügel gehen Sie hinaus zum Bocheniec-Hügel. Das Panorama wird jedes Jahr mehr und mehr verdeckt, aber Sie können die Aussicht trotzdem bewundern. Südlich der Kirche befindet sich die Quelle von St. Anna.

Sie gehen den Hügel hinunter, der Wald endet, Sie erreichen Okocim. Links passieren Sie die Dreifaltigkeitskirche. Wir steigen in das Tal des Flusses Uszwica hinab. In der Nähe befindet sich der Palast der Familie Goetz und die von ihnen gegründete berühmte Okocim-Brauerei. Sie erreichen Brzesko, eine historische Stadt in der Woiwodschaft Kleinpolen. Der Ort ist vor allem für seine historische Altstadt bekannt.

Wanderstrecke: 23 km

4. Tag – Wanderung Brzesko – Bochnia

Zu Fuß geht es weiter über die Via Regia von Brzesko nach Süden, durch den Kreisverkehr Św. an der Straße Nr. 94. Jacob. Wenn Sie weitergehen, erreichen Sie Jasień Brzeski. Hier liegt am Weg eine weitere gotische Kirche aus dem 15. Jh.; ein altes Herrenhaus, ein schöner alter Bauernhof sowie zahlreiche historische Holzgebäude.

Sie verlassen Jasień Brzeski durch die Hügel entlang der ehemaligen Königsstraße in Richtung Brzeźnica. Von Brzeźnica aus erreichen Sie durch das Tal des Flusses Grabka die ersten Siedlungen von Bochnia und bewundern die Aussicht auf diese auf sieben Hügeln gelegene Stadt, die für ihre Salzminen bekannt ist.

Wer möchte, kann am Nachmittag nach der Ankunft die alte Salzgrube von Bochnia besuchen, die Teil des UNESCO‑Weltkulturerbes ist. Das Salzbergwerk ist eines der ältesten Salzbergwerke der Welt.

Wanderstrecke: 16 km

5. Tag – Wanderung Bochnia – Niepołomice- Niepolomicka Heide

Von Bochnia führt die historische Via Regia-Route weiter nach Łapczyca. Heute liegt das Zentrum dieser Stadt auf der linken Talseite – in der Ferne ist die neue Kirche St. Johannes Paul II. zu sehen. Auf dem Hügel ist noch die alte gotische Kirche erhalten. Die Straße führt weiter nach Chełm nad Rabą. Dies ist ein weiterer sehr interessanter Ort, dessen Geschichte mit dem Heiligen Grab verbunden ist. Die historische Siedlung thront über der Stadt. Sie steigen ins Raba-Tal und weiter nach Targowisko und Szarów bis zur Grenze des Niepołomice-Waldes hinab. Sie wandern durch den Wald, das Jagdrevier der Könige, die aus dem nahegelegenen Krakau hierher kamen.

Sie erreichen Niepołomice in der Niepolomicka Heide. Die Niepolomitzer Heide (polnisch: Puszcza Niepołomicka) ist ein großes naturbelassenes Waldgebiet, das seit dem Hochmittelalter ein beliebtes Jagdrevier der polnischen Könige war, die sich in Niepołomice ein prächtiges Jagdschloss errichten ließen. Unter den jagdfreudigen Jagiellonen stieg der Ort zur zweiten Hauptstadt neben Krakau auf, da sie hier teilweise mehr Zeit verbrachten als auf dem Krakauer Wawel. Die Hauptattraktionen des Ortes sind das Schloss und der Renaissance-Schlossgarten, die gotische Pfarrkirche der Zehntausend Märtyrer mit der Renaissance-Kapelle des Heiligen Bartholomäus.

Wanderstrecke: 21 km

6. Tag – Wanderung Niepołomice – Wieliczka

Sie verlassen Niepołomice und nehmen die Straße durch Wiesen und Wälder nach Staniątki. Am Ortseingang befindet sich ein Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg. Der interessanteste Ort in Staniątki ist die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria.
Sie gehen weiter und erreichen Bodzanów. Auf einem Hügel liegt eine weitere Stadt – Biskupice. Die Wanderung führt Sie schließlich nach Wieliczka.

Bevor Sie das Zentrum von Wieliczka erreichen, passieren Sie die Holzkirche St. Sebastian.
Wieliczka ist auch für die Salzgewinnung bekannt, die hiesige Salzgrube gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist das älteste europäische Salzbergwerk. Auf 2 km können Sie hier neben einer unterirdischen Post, einem Kino und einem Tennisplatz (!) Salzseen, Kapellen mit Salzskulpturen und Reliefs bestaunen.


Wanderstrecke: 22 km

7. Tag – Wanderung Wieliczka – Krakau

Die letzte Etappe Ihrer Wanderreise bringt Sie zurück zum Ausgangspunkt der Reise, nach Krakau.
Sie verlassen Wieliczka und erreichen auf einem Weg durch weite Felder Kosocice, eine Stadt mit einer Jahrhunderte alten Geschichte, die auf einem Hügel liegt.
In der Ferne sieht man schon Krakau, vorher jedoch erreichen Sie Łagiewniki. Das kürzlich erbaute Johannes-Paul-II.-Zentrum „Habt keine Angst“ und das Heiligtum – die Basilika der Barmherzigkeit Gottes – sind Orte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hierher kommen jährlich zahlreiche Pilger.
Richtung Norden führt Sie die Wanderung in das Stadtzentrum Krakaus. Bevor Sie dort ankommen, passieren Sie Podgórze. Sie überqueren die Weichsel in den Stadtteil Kazimierz. Spaziergang entlang der Weichsel, neben der Kirche St. Stanisław na Skałka erreichen Sie die Gebäude des Wawel-Hügels mit dem Königsschloss und der Kathedrale.

Nach der Ankunft bleibt Zeit für einen Rundgang durch Krakau am Wawel-Berg, dem ehemaligen Sitz der Herzöge und Könige Polens. Spazieren Sie entlang der prächtigen Kathedrale mit dem Sigismund-Turm und der Sigismund-Glocke und lassen Sie Ihre Wanderreise am Marktplatz mit seinen großartigen Tuchhallen ausklingen.

Wer möchte, kann noch einen oder zwei Tage in Krakau bleiben, um sich diese schöne Stadt anzuschauen oder einen Ausflug in das nahe gelegene Auschwitz zu unternehmen.
Gerne sind wir bei der Buchung der zusätzlichen Hotelnächte und bei der Organisation von Ausflügen oder Besichtigungen behilflich.


Wanderstrecke: 19 km

8. Tag – Individuelle Heimreise ab Krakau

Heute endet Ihre Wanderreise auf dem alten Pilgerweg der Via Regia.
Rückfahrt oder Rückflug aus Krakau in Eigenregie oder individuelle Verlängerung.

Nadja Moussa

Ihre Expertin für diese Reise

Nadja Moussa
030 – 397 49 294
nadja.moussa@ventus.com

Preise & Leistungen

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