Information zu dieser Reise

Diese Rumänien-Rundreise ist als Selbstfahrer-Reise für Motorradfahrer mit eigenem Motorrad konzipiert.

Die Route kann je nach An- und Abreise angepasst werden.

Reiseroute

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Weitere Informationen

Diese abwechslungsreiche Motorradreise durch Rumänien führt Sie von der westlichen Stadt Timișoara über das Eiserne Tor und das Donautal bis in die Karpaten, nach Siebenbürgen, in die Bukowina und die Maramureș. Dabei erleben Sie eine eindrucksvolle Kombination aus spektakulären Bergpässen wie der Transalpina und Transfăgărășan, mittelalterlichen Städten wie Sibiu, Sighișoara und Brașov sowie UNESCO-geschützten Klöstern und Holzkirchen.

Sie entdecken auf Ihrer Route das authentische Rumänien mit seinen orthodoxen Traditionen, sächsischen Kirchenburgen, lebendiger Volkskultur und einer Natur, die zwischen Hochgebirge, Wäldern und ursprünglichen Dörfern wechselt.

Für Ihre Selbstfahrer-Motorrad-Reise haben wir passende Hotels und Gästehäuser gewählt, die sichere Parkmöglichkeiten für Ihr Motorrad anbieten.
Die Route bekommen Sie von uns als GPX-Datei, die auf jedem Navigationssystem und in Navigations-Apps dargestellt werden kann.
Je nach Ankunftszeit können Sie die vorgeschlagenen Besichtigungen am Ankunftstag oder am Folgetag planen. Auf Wunsch buchen wir gerne Stadtführer für Sie dazu.

Für die Anreise mit dem eigenen Motorrad nach Timişoara bieten sich einige herrliche Motorrad-Strecken, die durch abwechslungsreiche Landschaften und teils spektakuläre Straßen führen – je nach Startpunkt und gewählter Route.

Routenvorschläge für die Anreise/Abreise mit dem Motorrad nach Timişoara:
Timișoara liegt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn und Serbien.

Route 1: Durch Österreich, Slowenie, Kroatien und Serbien
München – Salzburg – Villach – Ljubljana – Zagreb – Novi Sad – Timișoara
Gesamtdistanz: ca. 1.100 – 1.200 km, je nach Zwischenstopps.
Reine Fahrzeit: rund 14 – 16 Stunden, daher sinnvoll auf 2 – 3 Etappen zu planen.

Route 2:  Panorama-Route über Österreich,  Slowenien und Serbien
München – Salzburg – Bischofshofen – Kärnten – Slowenien (Ljubljana) – Kroatien (Zagreb) – Serbien (Novi Sad) – Timișoara
Ideal für landschaftliche Vielfalt, Alpenpässe, Kurvenfreunde
Gesamtdistanz: ca. 1.200 – 1.300 km, je nach Zwischenstopps.
Reine Fahrzeit: rund 15 – 17 Stunden, daher sinnvoll auf 2 – 3 Etappen zu planen.

Route 3: Schnellste Route via Österreich und Ungarn
Deutschland/Österreich – Wien – Budapest – Szeged – Grenzübertritt bei Cenad – Timișoara
Gute Straßen, schnelle Etappen, wenig Maut (vignettenpflichtig!)
Gesamtdistanz: ca. 1.000 km, je nach Zwischenstopps.
Reine Fahrzeit: rund 12 Stunden, daher sinnvoll auf mind. 2 Etappen zu planen.

Motorrad-Tipps für die Tour
Reisezeit: Beste Monate sind Mai bis Oktober, da die Straßen im Gebirge sonst gesperrt oder gefährlich sein können.
Wetter: In Rumänien kann das Wetter schnell wechseln – wetterfeste Regenbekleidung nicht vergessen!
Sprit: Tankstellen sind in Rumänien ausreichend vorhanden, aber in ländlichen Regionen mit Abstand – nie ganz leer fahren.
Straßenzustand: In Rumänien teils gute, teils sehr schlechte Straßen – mit Schlaglöchern oder ungeteerten Abschnitten rechnen.

Grenzübergänge und Wartezeiten
Gängige Übergänge nach Rumänien:
Cenad (HU/RO) – westlich von Timișoara – meist wenig Verkehr
Nadlac – auf der Hauptautobahn A1 – gut ausgebaut, aber mitunter viel LKW-Verkehr
Empfehlung: unter der Woche und nicht zu Stoßzeiten fahren (Grenze = EU zu Nicht-Schengen)

Übernachten unterwegs
Abhängig von der Route bieten sich gute Zwischenstopps an:
Slowenien/Kroatien: Ljubljana oder Zagreb
Serbien: Novi Sad – kulturell spannend und motorradfreundlich
Ungarn: Szeged oder Pécs – schöne Städte, günstig und entspannt

Reiseablauf

1. Tag – Ankunft in Timisoara

Willkommen in Rumänien! Je nach Ankunftszeit in Timișoara bietet sich ein erster Spaziergang durch die Altstadt an. Die Stadt begeistert mit ihrer prachtvollen Barockarchitektur, stimmungsvollen Plätzen und eleganten Jugendstilfassaden.

2. Tag – Timisoara – Eselnita

Es erwartet Sie: Stadtrundgang durch das barocke Timișoara, Weiterfahrt entlang der spektakulären Donau-Schlucht, Möglichkeit zur Bootsfahrt am Eisernen Tor und Übernachtung in Eșelnița.

Nach dem Frühstück entdecken Sie die Highlights von Timișoara bei einem Stadtrundgang. Dabei sehen Sie u. a. den vom Architekten Fischer von Erlach entworfenen Dom, die barocke Pestsäule, das historische Rathaus sowie das Gebäude, in dem Prinz Eugen residierte. Anschließend führt die Fahrt durch eine der eindrucksvollsten Landschaften des Landes – die wildromantische Donau-Schlucht, auch bekannt als „Eisernes Tor“. Unterwegs besteht die Möglichkeit zu einer kurzen Bootsfahrt, bei der Sie die Felslandschaft vom Wasser aus bewundern können. Am späten Nachmittag erreichen Sie Eșelnița, malerisch am Donauufer gelegen. Übernachtung in Eșelnița.

Fahrstrecke: 250 km
Fahrzeit: ca. 5 h

3. Tag – Eselnita – Horezu

Es erwartet Sie: Fahrt durch das wildromantische Cerna-Tal auf der Straße 67D, Besuch des Klosters Horezu (UNESCO-Weltkulturerbe), traditionelle Keramikkunst und die historischen Cule von Măldărești.

Am dritten Tag Ihrer individuellen Rumänien-Rundreise auf zwei Rädern setzen Sie Ihre Entdeckungstour fort: Die Route führt Sie zunächst durch den traditionsreichen Kurort Băile Herculane, dessen Thermalquellen schon die Römer schätzten. Von hier aus fahren Sie auf der Panoramastraße 67D durch das idyllische Cerna-Tal – ein landschaftliches Highlight mit dicht bewaldeten Hängen und urigen Dörfern. Über Baia de Aramă erreichen Sie schließlich die Kleinstadt Horezu.

Hier besichtigen Sie das Kloster Horezu – ein herausragendes Beispiel rumänischer Brâncovenesc-Architektur und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Ort ist zudem berühmt für seine handgefertigte Schlierenkeramik, die Sie vor Ort bewundern können. In der Nähe besuchen Sie außerdem die historischen Cule von Măldărești – befestigte Wohnsitze des Adels aus dem 18. Jh. Übernachtung in Horezu.

Fahrstrecke: 210 km
Fahrzeit: ca. 3,5 h

4. Tag – Horezu – Transalpina – Sibiu

Es erwartet Sie: Fahrt über die Transalpina, eindrucksvolle Hochgebirgslandschaften, traditionelle Hirtendörfer und Besuch der Wehrkirche in Cisnădioara.

Der heutige Tag Ihrer Rumänien-Reise führt Sie auf eine der spektakulärsten Routen Rumäniens: Über zahllose Serpentinen windet sich die Transalpina – die höchste Gebirgsstraße des Landes – bis auf etwa 2.300 m Seehöhe. Während der Fahrt genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf die Karpaten und passieren zahlreiche kleine Dörfer, die nur in den Sommermonaten von Hirten und Waldarbeitern bewohnt werden.

Anschließend geht es weiter über die traditionellen Hirtendörfer Jina und Sibiel, wo das ländliche Leben Rumäniens noch spürbar ist, bis Sie schließlich Cisnădioara erreichen. Dort besichtigen Sie die imposante romanische Wehrkirche, die auf einem Hügel über dem Dorf thront und ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Sakralarchitektur darstellt. Übernachtung in Sibiu.

Fahrstrecke: 210 km
Fahrzeit: ca. 4,5 h

5. Tag – Sibiu – Ausflug durch das Harbachtal

Es erwartet Sie: Rundgang durch Sibiu, Besichtigungen beeindruckender Kirchenburgen in Medias und Biertan (UNESCO-Weltkulturerbe) sowie Fotostopps Dörfern des Harbachtals.

Am Vormittag erkunden Sie Sibiu, eine der schönsten Städte Siebenbürgens und Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2007. Bei einem Rundgang durch die Altstadt erleben Sie den Großen Ring mit seinen Bürgerhäusern, das Brukenthal-Museum – gegründet 1790 und damit das älteste Museum des Landes –, das barocke Bischofspalais sowie die katholische und evangelische Kirche. Ebenfalls sehen Sie das historische Rathaus und den Torturm, der zum Kleinen Ring führt. Ein Höhepunkt ist der Besuch der imposanten evangelischen Stadtpfarrkirche mit ihrem markanten Turm.

Im Anschluss fahren Sie weiter Richtung Medias, wo Sie die Überreste der alten Kirchenburg besichtigen – ein Zeugnis der sächsischen Wehrarchitektur. Ein kurzer Fotostopp bietet sich in Dumbrăveni an, einst Zentrum der armenischen Gemeinde, heute geprägt von verfallenen, aber eindrucksvollen Gebäuden.

Ihr nächstes Ziel ist Biertan (Birthälm), der ehemalige Bischofssitz der evangelischen Kirche A. B. in Siebenbürgen. Die hervorragend restaurierte Wehrkirche gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt durch ihre mächtigen Befestigungen und ihr gotisches Kircheninnere.

Auf der Rückfahrt durch das malerische Harbachtal können Sie weitere Fotostopps in den Dörfern Nochrich (Nou Richiș) und Hozman (Hosman) einlegen.

Fahrtstrecke: 220 km
Fahrzeit: 3,5 h

6. Tag – Sibiu – Fagaras – Transfăgărășan – Curtea de Arges

Es erwartet Sie: Besuch der Zisterzienserabtei Cârța, Fahrt über die Transfăgărășan sowie Besuch der Fürsten- und Bischofskirche in Curtea de Argeș.

Heute setzen Sie Ihre Reise fort mit einem Stopp in Cârța (Kerz), wo Sie die Ruinen der ehemaligen Zisterzienserabtei besichtigen – eines der ältesten gotischen Bauwerke in Rumänien mit einzigartiger Atmosphäre.

Anschließend erwartet Sie ein landschaftliches Highlight: die Fahrt auf der legendären Transfăgărășan-Straße, die sich spektakulär durch die Karpaten windet. Serpentinen, Tunnel und atemberaubende Ausblicke machen diese Straße zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle, die außergewöhnliche Panoramen lieben.

Ziel des Tages ist die Stadt Curtea de Argeș, malerisch am Fluss Argeș gelegen. Dort unternehmen Sie eine Besichtigung der Fürstenkirche (Außenbesichtigung), in der mehrere Könige Rumäniens beigesetzt sind, sowie der Bischofskirche aus dem 14. Jh. Übernachtung in Curtea de Argeș.

Fahrstrecke: 160 km
Fahrzeit: ca. 6 Stunden

7. Tag – Curtea de Arges – Bran – Sinaia – Brașov

Es erwartet Sie: Besuch des legendären Schlosses Bran (Draculas Schloss), Fahrt durch malerische Karpatenpässe, Besichtigung des prunkvollen Schlosses Peleș in Sinaia sowie des Sinaia-Klosters. Tagesziel ist Braşov.

Ihre heutige Etappe führt Sie über die mittelalterliche Passstraße Rucăr–Bran nach Siebenbürgen – eine landschaftlich reizvolle Strecke durch das südliche Karpatengebirge. In Bran besuchen Sie das berühmte Schloss Bran (Törzburg), das auf einem Felsen zwischen 1377 und 1382 errichtet wurde. Ursprünglich als Festung zur Kontrolle der Handelsrouten zwischen der Walachei und Siebenbürgen erbaut, verdankt das Schloss seinen weltweiten Ruhm der Legende um Vlad Țepeș, besser bekannt als Dracula.

Anschließend fahren Sie über den idyllischen Pass Pârâul Rece weiter nach Sinaia, das auch als „Perle der Karpaten“ bekannt ist. Der Luftkurort war einst der bevorzugte Aufenthaltsort von König Carol I.

Am Nachmittag besichtigen Sie das prachtvolle Schloss Peleș, eines der schönsten Schlösser Rumäniens. Es beeindruckt durch seine Fassade im Stil der deutschen Renaissance sowie sein reich verziertes, eklektisches Interieur. Gleich nebenan befindet sich das Kloster Sinaia, das der Stadt ihren Namen gab und ein bedeutendes spirituelles Zentrum ist.

Zum Abschluss des Tages führt Sie die Fahrt über den Predeal-Pass in die alte Kronstadt Braşov, wo Sie übernachten.

Fahrstrecke: 210 km
Fahrzeit: ca. 4,5 h

8. Tag – Brașov

Es erwartet Sie: Stadtrundgang durch das historische Brașov mit Besuch der Schwarzen Kirche, des barocken Rathauses, der Weberbastei und weiterer bedeutender Bauwerke – heute bleibt das Motorrad stehen.

Nach dem Frühstück erkunden Sie Brașov zu Fuß – heute gönnen Sie dem Motorrad eine Pause. Auf einem Rundgang durch die gut erhaltene Altstadt entdecken Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Kronstadt.

Im Zentrum erwarten Sie der Marktplatz, gesäumt von liebevoll restaurierten Bürgerhäusern, und das gelb-weiße barocke Rathaus (Außenbesichtigung), das den Platz dominiert.

Ein Höhepunkt des Rundgangs ist der Besuch der berühmten Schwarzen Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt. Der imposante gotische Bau aus dem 14. Jh. ist nicht nur das größte evangelische Gotteshaus in Südosteuropa, sondern beeindruckt auch durch seine wertvolle Innenausstattung und große Orgel.

Sie sehen außerdem die Weberbastei, eine gut erhaltene Wehranlage aus dem Mittelalter, sowie die katholische Kirche (Außenbesichtigung), die mit ihrer barocken Fassade einen interessanten Kontrast zur gotischen Architektur der Schwarzen Kirche bildet.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung – ideal für einen Cafébesuch oder einen Bummel durch die romantischen Gassen der Altstadt.

9. Tag – Brașov – Rupea – Viscri – Criț

Es erwartet Sie: Panoramafahrt über die Karpatenpässe rund um Brașov, Besuch der Burg Rupea und der UNESCO-Wehrkirche im ursprünglichen Dorf Viscri. Übernachtung im sächsisch geprägten Dorf Criț.

Heute setzen Sie Ihre Reise über eine weitere malerische Passstraße fort: Zunächst geht es hinauf nach Poiana Brașov, einem beliebten Berg- und Wintersportort auf rund 1.000 m Seehöhe. Von dort folgen Sie der kurvenreichen Straße durch das Poiana-Marului-Tal bis zur Stadt Făgăraș, bevor Sie über Lovnic zur historischen Kleinstadt Rupea weiterfahren. Hier besichtigen Sie die imposante Burg Rupea, die hoch auf einem Basalthügel thront und einen weiten Blick über das Umland bietet.

Am Nachmittag erreichen Sie das idyllische Dorf Viscri (Deutsch-Weißkirch) – eine ehemalige sächsische Gemeinde, die abseits der großen Verkehrswege ihren ursprünglichen Charme bewahren konnte. Sie unternehmen einen Rundgang durch das malerische Dorf und besichtigen die gut erhaltene Wehrkirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Übernachtung im benachbarten Dorf Criț, das ebenfalls für seine sächsischen Traditionen und ruhige Lage bekannt ist.

Fahrstrecke: 140 km
Fahrzeit: 3 h

10. Tag – Criț – Saschiz – Sighișoara – Miercurea Ciuc – Bicaz – Durău

Es erwartet Sie: Besuch der Bauernburg von Saschiz, Stadtrundgang im mittelalterlichen Sighișoara (UNESCO-Weltkulturerbe), Weiterfahrt über landschaftlich reizvolle Pässe und durch die Bicaz-Klamm. Übernachtung in Durău.

Am heutigen Tag Ihrer individuellen Rumänien-Rundreise fahren Sie zunächst nach Saschiz (Keisd), wo Sie die auf einem Hügel gelegene Bauernburg besichtigen können – ein eindrucksvolles Beispiel sächsischer Wehrarchitektur in ländlicher Umgebung.

Anschließend folgen Sie der sogenannten „Straße der Kirchenburgen“ und erreichen Sighișoara (Schäßburg), das oft als das „rumänische Rothenburg“ bezeichnet wird. Die Stadt gilt als die älteste und besterhaltene mittelalterliche Siedlung Siebenbürgens. Bei einem Rundgang entdecken Sie die eindrucksvolle Burganlage aus dem 13. Jh. (UNESCO‑Weltkulturerbe) mit ihren neun noch erhaltenen Türmen, der gotischen Bergkirche, dem berühmten Stundenturm und den engen, kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt.

Sighișoara zählt zu den wenigen noch bewohnten befestigten Städten Europas, deren historisches Zentrum sich vollständig auf einem Hügel erhalten hat. Zudem ist sie der Geburtsort von Vlad Țepeș, dem berüchtigten „Graf Dracula“. Besonders interessant sind die Türme der Stadtmauer, die nach dem jeweiligen Handwerk ihrer Erbauer benannt wurden – darunter der Schneiderturm, Schusterturm und Seilerturm.

Im Anschluss stehen Ihnen zwei reizvolle Routen zur Auswahl:
Variante A: Fahrt über den landschaftlich schönen Vlahita-Pass nach Miercurea Ciuc, dem Zentrum der ungarisch geprägten Region Harghita.
Variante B: Alternativ über den bekannten Kurort Sovata und den Bucin-Pass, durch dichte Wälder und Hügellandschaften.

Beide Varianten führen Sie schließlich durch die beeindruckende Bicaz-Klamm, eine der spektakulärsten Schluchten Rumäniens, mit ihren steilen Felswänden und engen Serpentinen.

Übernachtung im Natur- und Erholungsort Durău am Fuße des Ceahlău-Gebirges.

Fahrstrecke: 250 km
Fahrzeit: 4,5 Stunden

11. Tag – Durău – Transrarău – Moldovița – Voroneț – Câmpulung Moldovenesc

Es erwartet Sie: Fahrt durch das Bistrița-Tal und über die Panorama-Straßen Transrarău und 3 Movile, Besuch der berühmten bemalten Klosterkirchen Moldovița und Voroneț – Meisterwerke der rumänisch-orthodoxen Kunst. Übernachtung in Câmpulung Moldovenesc.
Am heutigen Tag Ihrer individuellen Rumänien-Rundreise verlassen Sie Durău und fahren durch das idyllische Bistrița-Tal. Die Route führt Sie über zwei der schönsten Panoramastraßen Nordrumäniens: den spektakulären Transrarău mit seinen steilen Serpentinen und beeindruckenden Felsformationen sowie die landschaftlich reizvolle Strecke 3 Movile.

Ihr heutiger Reisetag steht ganz im Zeichen der berühmten Moldauklöster. Die historische Region Moldau, eingebettet zwischen den Ostkarpaten, gilt als Wiege der rumänisch-orthodoxen Kultur. Hier, inmitten einer malerischen Naturlandschaft aus Bergen, Wäldern und verstreuten Dörfern, entstanden im 16. Jh. außergewöhnliche Klosterkirchen, die sowohl innen als auch außen mit farbenprächtigen Freskenzyklen geschmückt sind.

Sie besuchen zunächst das Kloster Moldovița, dessen Außenfresken mit ihrer leuchtend gold-blauen Farbgebung und dem berühmten “Belagerungsbild von Konstantinopel” beeindrucken. Anschließend besichtigen Sie das Kloster Voroneț, das wegen seines einzigartigen „Voroneț-Blaus“ auch als die „Sixtinische Kapelle des Ostens“ bezeichnet wird. Die detailreichen Fresken erzählen biblische Geschichten in eindrucksvoller Bildsprache und zeugen vom tiefen Glauben und der Kunstfertigkeit ihrer Schöpfer.

Übernachtung in der traditionsreichen Kleinstadt Câmpulung Moldovenesc, im Herzen der Bukowina.

Fahrstrecke: 200 km
Fahrzeit: ca. 4 h

12. Tag – Câmpulung Moldovenesc – Bogdan Vodă – Rozavlea – Bistrița

Es erwartet Sie: Fahrt über den Prislop-Pass in die Region Maramureș mit Besuch traditioneller Holzkirchen in Bogdan Vodă und Rozavlea sowie eindrucksvoller Pässe durch das Herz Nordrumäniens. Übernachtung in Bistrița.

Am heutigen Tag fahren Sie über weitere beeindruckende Karpatenpässe – zunächst über den hoch gelegenen und panoramareichen Prislop-Pass, der Sie in die traditionsreiche Region Maramureș führt. Diese Gegend ist bekannt für ihre ländliche Ursprünglichkeit, lebendige Volkskultur und außergewöhnliche Holzarchitektur.

Im Tal der Iza besichtigen Sie zwei herausragende Beispiele dieser Baukunst: die Holzkirchen von Bogdan Vodă und Rozavlea. Beide gehören zur typischen Maramureșer Kirchentradition mit schlanken Glockentürmen und kunstvoll geschnitzten Holzelementen – lebendige Zeugnisse eines tief verwurzelten Glaubens und handwerklicher Meisterschaft.

Je nach Wunsch stehen Ihnen nun zwei landschaftlich reizvolle Routen zur Auswahl:
Route 1: über den Pass Dealul Ștefăniței, eine gut ausgebaute Strecke mit schönen Ausblicken auf die bewaldeten Höhenzüge der Nordkarpaten.
Route 2: auf der etwas schmaleren, jedoch äußerst charmanten Passstraße DJ171A zwischen Botiza und Suciu, die Sie durch abgelegene Täler und ursprüngliche Dörfer führt.

Am Abend erreichen Sie die Stadt Bistrița, eine der ältesten Städte Siebenbürgens, wo Sie übernachten.

Fahrstrecke: 240 km
Fahrzeit: ca. 4, 5 h

13. Tag – Bistrița – Cluj-Napoca – Mărișel – Bratca

Es erwartet Sie: Fahrt nach Cluj-Napoca, Stadtrundgang in Cluj-Napoca, Panoramafahrt durch die Westkarpaten über die landschaftlich reizvollen Pässe von Mărișel und Dealul Botii. Übernachtung im Raum Bratca.

Am heutigen, letzten Tag Ihrer individuellen Rumänien-Rundreise auf dem Motorrad führt Sie die Fahrt zunächst nach Cluj-Napoca. Hier haben Sie die Möglichkeit zu einem kurzen Stadtrundgang durch die lebendige Altstadt mit ihren historischen Fassaden, Cafés und kleinen Plätzen. Im Herzen der Stadt besichtigen Sie die eindrucksvolle St.-Michaels-Kirche, eines der bedeutendsten gotischen Gotteshäuser Siebenbürgens.

Anschließend beginnt Ihre Abschlussetappe auf dem Motorrad durch die Westkarpaten, eine Region voller wilder Schönheit und kurvenreicher Straßen. Die Route führt über die aussichtsreichen Höhen von Mărișel und den landschaftlich beeindruckenden Pass Dealul Botii, der durch Wälder, Gebirgstäler und abgelegene Dörfer führt – ein würdiger Abschluss Ihrer Reise durch Rumänien.

Am Abend erreichen Sie den Raum Bratca, wo Sie Ihre letzte Übernachtung genießen, bevor Sie sich am nächsten Tag von der einzigartigen Vielfalt dieses Landes verabschieden.

Fahrstrecke: 250 km
Fahrzeit: ca. 5 h

14. Tag – Heimreise

Rückfahrt von Bratca aus (ca. 240 km nördlich von Timisoara).
Empfehlenswerte Routen für die Rückreise (je nach Heimatort):
– Über Ungarn und Österreich
– Über Ungarn, Slowakei und Tschechien

Lust auf Rumänien, aber lieber ohne selbst zu fahren? Entdecken Sie die faszinierende Vielfalt des Landes im Rahmen einer geführten Rumänien-Rundreise – bequem, gut organisiert und individuell auf Ihre Wünsche abgestimmt.

Mit Ventus Reisen erleben Sie Rumänien persönlich, authentisch und intensiv – ganz ohne Planungsstress.

Elena Rozhnova

Ihre Expertin für diese Reise

Elena Rozhnova
030 – 398 49 643
elena.rozhnova@ventus.com

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Preise & Leistungen

Hier finden Sie Preise und Leistungen für unsere Reisevorschläge. Der Reisepreis richtet sich danach, mit wievielen Personen Sie Ihre individuelle Reise buchen. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

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Reise- und Einreiseinformationen

Abhängig von Ihrer Staatsangehörigkeit benötigen Sie für einige unserer Reisen ein Visum. Die genauen Einreisebestimmungen Ihres Reiselandes können Sie hier nachlesen. Gleichzeitig können Sie sich auf Ihre Reise einstimmen, indem Sie grundlegende Informationen und nützliche Hinweise zu Ihrem nächsten Reiseziel entdecken. So sind Sie bestens vorbereitet für Ihre Individualreise.

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