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Reiseablauf

1. Tag – Ankunft in Taschkent

Ihre Privatreise Usbekistan führt Sie in die geheimnisvolle Welt des ehemals russischen Morgenlandes. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der Städte an der Seidenstraße, von farbenfreudigen Basaren, orientalischen Teehäusern, Seidenspinnereien, Teppichwebern, …

Assalomu Alaykum oder Xush kelibsiz ruft Ihre usbekische Reiseleiterin – Herzlich willkommen in Usbekistan! Auf dem Weg ins Hotel erzählt sie Ihnen das Neueste aus Taschkent.

2. Tag – Taschkent – Moderne Hauptstadt

Kontrastreich und vielfältig ist Taschkent – Bauten aus der sowjetischen Zeit und stylische Bankgebäude, der orientalische Basar mit seiner Warenfülle, die Altstadt mit engen Gassen und Lehmbauten, Parks und überall schattige Plätzchen zum Ausruhen und Verweilen.

Eine Stadtrundfahrt gibt Ihnen einen Überblick über das „Alte“ und das „Neue“ Taschkent. Sie schlendern durch die Gassen der Altstadt. Baudenkmäler aus dem 15. bis 17. Jh., wie die Barak-Chan-Medrese und das Kaffali-Schasch-Mausoleum zeugen von der islamischen Hochkultur. Und natürlich darf Timur Lenk, der Nationalheld (auch Tamerlan genannt), nicht fehlen. Wo früher die Büste von Karl Marx stand, erblickt man heute ihn. Also auf ins Timur-Museum.

Wenn es die Zeit erlaubt, können Sie eine Fahrt mit der Metro unternehmen (nicht im Preis inkl.). Die Stationen sind zwar nicht so prunkvoll wie in Moskau, aber auf jeden Fall sehenswert.

3. Tag – Taschkent – Kokand – Rischtan – Fergana (340 km)

Auf gen Osten, über den 2 200 m hohen Kamtschik-Pass ins fruchtbare Ferganatal, bekannt für Seidenproduktion, Obst- und Weinanbau.

Ihr erster Stopp erfolgt in Kokand, einer Stadt mit wechselvoller Geschichte. Dort bringt der wunderschöne Khudoyar-Khanpalast viele Besucher – auch Sie? – beim Anblick seiner 70m hohen, kunstvoll geschmückten Fassade zum Staunen.

Weiter geht es nach Rischtan, bekannt für seine Keramikwerkstätten. In einer davon erklärt Ihnen der Meister seine Handwerkskunst. Herrlich die türkisblauen und grünen Schalen, Schüsseln und Teller. Genießen Sie die Zeit im schönen Rosengarten, bevor Sie zur letzten Tagesetappe nach Fergana aufbrechen.

4. Tag – Ausflug: Fergana-Tal & Zurück nach Taschkent

Ein Tag im Tal des Obstes und der Seide: Lecker die Aprikosen, ob frisch, getrocknet oder auf dem Kuchen. Ein Obstbauer führt Sie durch seinen Garten.

Anschließend kurze Fahrt nach Margilan in eine Seidenfabrik: Im einstigen sozialistischen Musterbetrieb führt Sie der Besitzer in die Seidenproduktion ein. Immer noch wird Seide hier nach traditionellen Methoden bearbeitet und in einigen Hallen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Zum Färben in den großen Bottichen werden natürliche Stoffe wie Granatapfelkerne, Nussschalen oder Zwiebeln verwendet. Der angeschlossene Shop lädt ein zum Stöbern zwischen hunderten von Schals und Tüchern, dann geht es über die Pass-Straße zurück in die usbekische Hauptstadt.

5. Tag – Bahnfahrt Taschkent – Samarkand (320 km)

Am Morgen machen Sie es sich in einem Abteil des Schnellzugs Afrosiyob bequem. Nach noch nicht einmal 2,5 Stunden werden Sie in Samarkand von Ihrer Stadtführerin begrüßt.

Eine Fülle von faszinierenden Bauten aus der Blütezeit der islamischen Baukunst Mittelasiens ist in Samarkand erhalten geblieben. Erst das Gepäck ins Hotel und dann los zu einem Höhepunkt Ihrer Reise – zum Registan-Platz. Von drei Medresen aus dem 15. bis 17. Jh. umgeben, zählt er zu den schönsten und größten Plätzen Zentralasiens und steht unter dem Schutz der UNESCO. Wer den Blick von den atemberaubenden Fassaden wenden kann, hat vielleicht noch Lust, im Teppichgeschäft zu handeln.

Durch alte Gassen spazieren Sie zur Moschee Bibi Chanum (14 Jh.). Von Timur in nur fünf Jahren erbaut, führten Statikprobleme und Erdbeben zu ihrem Zerfall. Mittlerweile ist vieles rekonstruiert und die einstige Größe dieses Komplexes lässt sich wieder erahnen.

Rein ins Getümmel des Bazars: Verkäuferinnen in farbenfroher Kleidung bieten das leckere Samarkander Brot an. Verkäufer mit Tjubeteikas (Kappen) und Turbanen laden Sie ein, Trockenobst und Nüsse zu kosten. Die Schaschlik-Stände locken duftend, aber hier bitten wir um Vorsicht. Der europäische Magen ist derlei oft nicht gewöhnt!

Am Nachmittag besuchen Sie das Mausoleum des Herrschers Timur-Gur Emir. Die türkisblaue Kuppel glänzt schon von weitem.

6. Tag – Samarkand

Und es gibt noch mehr zu sehen in dieser 2 750 Jahre alten Stadt: Durch vier Torbögen durchwandern Sie die schmale Gräberstraße Shahi Sinda mit traumhaften Schmuckelementen in leuchtenden Farben. Im Anschluss stehen die Sternwarte des Ulugh Beg (15. Jh.) und die Ruinen von Afrosiab, der alten Hauptstadt der Sogder, auf dem Programm. Am Nachmittag haben Sie frei.

Unser Tipp:
Schauen Sie im Shop von Valentina Romanenko vorbei. Die Designerin verbindet traditionellen usbekischen Stil mit modernen Elementen.

7. Tag – Samarkand – Hayat / Nuratau-Gebirge (250 km)

Gegen Mittag erreichen Sie Hayat im Nuratau-Gebirge. Dort wurde das erste Community Based Tourism Projekt Usbekistans ins Leben gerufen: Wer in einer der einfachen und sauberen Unterkünfte der Bergbauern unterkommt, erlebt hautnah den Alltag der Landbevölkerung und die sprichwörtliche orientalische Gastfreundschaft. Gesprochen wird usbekisch und tadschikisch, aber das tut der Freundschaft keinen Abbruch, wozu haben wir Hände und Füße…

Ihre örtliche Reiseleitung heißt Sie herzlich willkommen. Die Mittagstafel im Garten ist schon vorbereitet. Die Hausfrau hat Leckeres vorbereitet und zum Abschluss wird wie immer ein guter Tee gereicht.

Anschließend erkunden Sie in der Umgebung die Reste einer Festung. Das Abendessen nehmen Sie gemeinsam mit der Familie ein. Und dann ruft das Nachtlager im Gästehaus.

Bei den Bergbauern stehen 5 bis 6 Zimmer und 2 Badezimmer mit Dusche für die Gäste bereit.

8. Tag – Hayat – Nurata – Aidarkul (105 km)

Restaurant-Jurte. Foto: Ventus Reisen, Mariana Hristova

Nach dem Frühstück im Garten bleibt noch ein bisschen Zeit, um auf dem Tapchan (usbekisches Gartensofa) auszuruhen. Dann treten Sie die Fahrt nach Nurata an.

Das Mittagessen wartet schon, wieder von einer Familie für Sie zubereitet.

Noch ein Stückchen Fahrt und Sie erreichen das Jurtenlager in Nähe des Sees Aidarkul (Kul=See).

Machen Sie es sich in Ihrer Jurte gemütlich. Heute schlafen Sie wie die Nomaden auf dicken Decken und selbst gewebten Teppichen. Es gibt sogar Strom und Licht.

Zum Abendessen gehen Sie in die Restaurant-Jurte. Romantisch klingt der Tag am Lagerfeuer aus. Die Sterne scheinen zum Greifen nah und wer Lust hat, lauscht der Poesie des Sängers.

Das Camp besteht aus mehreren Jurten, die die in der Regel mit 3-4 Personen belegt werden. Auf Wunsch und bei Verfügbarkeit kann gegen Aufpreis 2-er Belegung gebucht werden. Duschen und Toiletten werden gemeinsam genutzt.

9. Tag – Am Aidarkul

Nach einem kräftigen Hirtenfrühstück führt der Weg zum idyllisch gelegenen Aidarkul. Abhängig vom Wetter können Sie hier wandern oder Baden, mit einem atemberaubenden Panorama vor Augen. Nach einem Picknick am See kehren Sie ins Jurtenlager zurück. Übrigens, wer sein Glück auf dem Rücken eines Kamels erproben möchte, kann das auf einem der drei bis fünf Reitkamele tun (nicht im Preis inkl.). Ihre letzte Nacht am Lagerfeuer mit kasachischer Poesie und usbekischen Speisen bricht an. Morgen zieht die Karawane weiter.

10. Tag – Aidarkul – Nurata – Gishduvan – Wabkent – Buchara (280 km)

Nach dem Frühstück sehen Sie in Nurata die Festungsanlage aus dem 4./3. Jh. v. Chr. Am Fuße der Festung hören Sie über die Legenden um die Chaschma-Quelle, Ziel muslimischer Pilger.

Das Mittagessen wird heute in einem Privathaus serviert. Durch die Wüste Kizil-Kum führt Ihre Reise gen Buchara. 50 km abseits der Hauptstraße überrascht die Sarmysch-Schlucht mit Felsmalereien aus der Steinzeit vor traumhafter Kulisse. Noch ein Fotostopp bei der Karawanserei Rabat-i-Malik bevor Sie in Gishduvan, 40 km vor Buchara, eine Keramikwerkstatt besuchen. In Wabkent sehen Sie das Minarett aus der Zeit der Karakhaniden. Gegen Abend erreichen Sie Buchara, eine der sieben heiligen Stätten des Islam.

11. Tag – Buchara

Es scheint, die Zeit sei in Buchara stehen geblieben und die Menschen lebten in ihren Lehm-Häusern in einer eigenen Welt.

Sie spazieren durch 1 000 Jahre Baugeschichte: In der Altstadt besuchen Sie den Lyabi-Hauz-Komplex, einen der wichtigsten Handelsplätze des alten Buchara. Die interessante architektonische Komposition verdankt ihren Namen einem Wasserbecken, in dem sich die Fassaden der monumentalen Bauwerke spiegeln. Sie sehen die gleichnamige Medrese, die Medrese Chanaka Nodir Divan Beghi und die Medrese Kukeldasch. Bei den Händlern im Kuppelbazar bekommen Sie von Gold bis Mandeln fast alles. Vergessen Sie nicht den Scherenschleifer, der ganz andere Machwerke eigener Produktion anbietet.
Das 46 m hohe Kalan-Minarett ist das Wahrzeichen von Buchara und wies schon im 12 Jh. den Pilgern den Weg. Sie sehen die Medrese Ulugh Beg, die Festung Ark und das Mausoleum der Samaniden, ein Kleinod orientalischer Baukunst. Im Park nebenan können Sie sich bei einem „Kok Cay“ (grünen Tee) entspannen und dem usbekischen Alltag zusehen (nicht im Preis inkl.).

12. Tag – Buchara – Chiwa (430 km)

Etwa 9 Stunden dauert die Fahrt nach Chiwa. Die Strecke führt durch die schier endlose Wüsten- und Steppenlandschaft West-Usbekistans, dann durch künstlich bewässerte Oasen am Amu Darja. Ein kleiner Spaziergang am Flussufer unterbricht die Fahrt. Endlich angekommen, beziehen Sie Ihr Quartier und erkunden bei einem ersten Spaziergang die Oasenstadt.

13. Tag – Chiwa

2 500 Jahre alt ist Chiwa, ein Höhepunkt jeder Usbekistan-Reise und UNESCO-Weltkulturerbe. Der Tag ist der Stadterkundung gewidmet. Herrlich die Paläste, Minarette und Moscheen, die hinter den dicken Stadtmauern liegen. Kaum satt sehen kann man sich an den kunstvollen Ornamenten, den wunderschönen Holzschnitzereien und dem sanften Ton der Lehmbauten. Doch nicht nur die Baukunst lockt, auch ein Besuch in der Werkstatt der Holzschnitzer oder in einem der Geschäfte mit schönen Seidenstoffen ist lohnenswert.

Unser Tipp
Steigen Sie zum Sonnenuntergang auf eines der Minarette und lassen Sie Ihren Blick über die Stadt schweifen.

14. Tag – Chiwa – Taschkent per Flugzeug

Der Wagen bringt Sie zum Flughafen nach Urgentsch und der Flieger zurück in die Hauptstadt. In Taschkent bleibt Ihnen Zeit für eigene Aktivitäten.

Unser Tipp
Das Museum für Angewandte Kunst. Hier können Sie Ihre erworbenen Erkenntnisse über Keramik, Fliesen, Stoffe und Holzarbeiten vertiefen. Lassen Sie sich danach in einem der vielen neuen Cafes nieder und beobachten Sie das Leben in der Stadt. Wie in allen Großstädten der Welt eilt und telefoniert man. Die Bedächtigkeit ist in Chiwa, Buchara und Samarkand geblieben.

15. Tag – Heimreise

Der Wecker klingelt früh. Ihre Privatreise Usbekistan mit Abstecher ins Fergana-Tal ist zu Ende. Nach einem kleinen Frühstück bringt Sie Ihr Fahrer zum Flughafen und ruft Ko’rishguncha! – Auf ein Wiedersehen in Usbekistan!

Nadja Moussa

Ihre Expertin für diese Reise

Nadja Moussa
030 – 397 49 294
nadja.moussa@ventus.com

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