Reiseroute
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Weitere InformationenReiseablauf
Diese individuelle Kombinationsreise durch Armenien und Georgien führt Sie in 15 Tagen zu den schönsten Höhepunkten beider Länder im Kaukasus und verbindet beeindruckende Kulturstätten, jahrtausendealte Geschichte und abwechslungsreiche Naturerlebnisse zu einer unvergesslichen Reise.
Ihre Reise beginnt in der armenischen Hauptstadt Jerewan (Yerevan). Von hier aus entdecken Sie bedeutende Sehenswürdigkeiten Armeniens und reisen weiter zum malerischen Sevansee, einem der größten Hochgebirgsseen der Welt und ein echtes Naturhighlight Ihrer Armenien-Rundreise.
Anschließend führt Sie diese individuelle Rundreise über die Grenze nach Georgien in die lebendige Hauptstadt Tiflis (Tbilisi). Die Stadt begeistert mit ihrer historischen Altstadt, den verwinkelten Gassen, traditionellen Häusern und ihrem einzigartigen kulturellen Flair.
Sie erkunden den beeindruckenden Hohen Kaukasus, besuchen bedeutende Kultur- und UNESCO-Stätten Georgiens und erleben die landschaftliche Vielfalt des Landes. Die Reise führt Sie außerdem zu idyllischen Bergdörfern, alten Klöstern bis zur georgischen Schwarzmeerküste nach Batumi.
Ihren Georgia-Urlaub können Sie flexibel in Batumi oder Tiflis beenden. Beide Städte bieten gute internationale Flugverbindungen nach Deutschland und eignen sich ideal für die individuelle Rückreise.
Der Georgien-Teil der Reise kann als geführte Reise mit englisch sprechendem Fahrer-Guide, bzw. Deutsch sprechendem Reiseführer und Fahrer oder als Selbstfahrer-Reise im Mietwagen organisiert werden.
1. Tag – Anreise
Während des Fluges nach Jerewan träumen sich Ihre Gedanken vielleicht schon voraus zu Ihrer Rundreise nach Armenien und Georgien.
2. Tag – Ankunft in Jerewan
Nach Ihrer Ankunft am frühen Morgen in Jerewan, der Hauptstadt Armeniens, werden Sie herzlich von Ihrer lokalen Stadtführerin empfangen und anschließend zu Ihrem Hotel gebracht. Dort haben Sie zunächst Gelegenheit, sich bei einer kurzen Ruhepause zu erholen und das Frühstück einzunehmen, bevor Sie zu Ihrer spannenden Stadtbesichtigung starten.
Heute entdecken Sie die faszinierende armenische Hauptstadt, die unter ihrem historischen Namen Erebuni zu den ältesten kontinuierlich besiedelten Städten der Welt zählt. Jerewan begeistert mit einem einzigartigen Kontrast aus Tradition und Moderne, der sich in Architektur, Kultur und Lebensgefühl widerspiegelt. Im Rahmen der Stadtführung lernen Sie sowohl moderne Bauwerke und bedeutende Denkmäler als auch versteckte architektonische Schätze kennen. Dazu zählen elegante alte Stadthäuser mit kunstvollen Holzbalkonen und charakteristischen Torbögen, die das historische Stadtbild prägen.
Bei einem Spaziergang durch die atmosphärischen Seitengassen der Altstadt erleben Sie das orientalisch geprägte Flair Jerewans hautnah. In der belebten Abovjanstraße erwarten Sie zahlreiche Boutiquen, kleine Cafés und einladende Geschäfte, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Falls der traditionelle Markt geöffnet ist, haben Sie zudem die Gelegenheit, regionale Spezialitäten wie getrocknete Aprikosen und weitere armenische Köstlichkeiten zu probieren.
Im Anschluss besuchen Sie die eindrucksvolle Kaskade, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, sowie den angrenzenden Park, in dem moderne Skulpturen eine besondere Atmosphäre schaffen. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des renommierten Matenadaran-Instituts, das eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen antiker armenischer Handschriften beherbergt. Von hier aus genießen Sie zudem einen spektakulären Panoramablick über die Stadt bis hin zum schneebedeckten Gipfel des majestätischen Berges Ararat.
Zum Abschluss des Tages besichtigen Sie die eindrucksvollen Ruinen der urartäischen Festung Erebuni, die auf einem Hügel über der Stadt liegen. Diese historische Anlage wurde bereits im Jahr 782 v. Chr. gegründet und zählt zu den wichtigsten archäologischen Stätten Armeniens. Sie bietet einen faszinierenden Einblick in die frühe Geschichte der Region und rundet Ihren erlebnisreichen Tag in Jerewan perfekt ab.
3. Tag – Ararat und Noravank
Nach dem Frühstück setzen Sie Ihre individuelle Armenien-Georgien-Individualreise fort und fahren durch das eindrucksvolle Ararat-Tal in Richtung Süden, nahe der türkischen Grenze. Ihr erstes Ziel ist das bedeutende Kloster Chor Wirap aus dem 17. Jahrhundert, eines der wichtigsten spirituellen Zentren Armeniens. Der Legende nach wurde hier Gregor der Erleuchter gefangen gehalten, bevor er später zum ersten Katholikos der armenischen Kirche ernannt wurde. Bei klarer Sicht eröffnet sich Ihnen von diesem historischen Ort aus ein spektakulärer Panoramablick auf den majestätischen Berg Ararat, der als Nationalsymbol Armeniens gilt, obwohl er heute auf türkischem Staatsgebiet liegt. Für die Armenier besitzt der Ararat eine tiefe kulturelle und historische Bedeutung, da sich hier bis 1915 große Teile ihres historischen Siedlungsgebietes befanden.
Im Anschluss führt Sie die Reise weiter zum eindrucksvollen Kloster Noravank, das malerisch am Ende einer engen, rot schimmernden Schlucht gelegen ist. Die Klosteranlage aus dem 13. bis 14. Jahrhundert zählt zu den architektonischen Höhepunkten Armeniens und beeindruckt besonders durch ihre kunstvoll gestalteten Außenreliefs sowie die harmonische Einbettung in die dramatische Landschaft.
Auf dem Weg dorthin besteht die Möglichkeit, in einem außergewöhnlichen Restaurant in einer Naturhöhle eine traditionelle armenische Mahlzeit mit frischem Schaschlik zu genießen (nicht im Reisepreis enthalten). Dieses besondere kulinarische Erlebnis verbindet lokale Küche mit einer einzigartigen Atmosphäre.
Auf der Rückfahrt nach Jerewan besuchen Sie schließlich die bekannte Weinkellerei Areni, die in einer der ältesten Weinregionen der Welt liegt. Hier haben Sie die Gelegenheit, verschiedene regionale Rotweine sowie fruchtige Obstweine zu verkosten und mehr über die lange Weinbautradition Armeniens zu erfahren. Diese genussvollen Eindrücke runden Ihren erlebnisreichen Ausflugstag perfekt ab.
Fahrt: 245 km / 4,5 Stunden
4. Tag – Edschmiatzin – Garni und Geghard
Der heutige Ausflug führt Sie zu einigen der bedeutendsten kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten Armeniens und verbindet eindrucksvolle Landschaften mit einzigartigen UNESCO-Weltkulturerbestätten. Zunächst passieren Sie das Dorf Musa Ler, in dem sich die Nachfahren der Überlebenden des berühmten Musa-Dagh-Widerstands angesiedelt haben, der durch Franz Werfels gleichnamigen Roman internationale Bekanntheit erlangte. Die Route führt Sie anschließend zur eindrucksvollen Ruine der Swartnoz-Kirche aus dem 7. Jahrhundert, einem Meisterwerk frühchristlicher armenischer Architektur, das mit seiner außergewöhnlichen Bauweise bis heute beeindruckt.
Im Anschluss erreichen Sie Edschmiatsin, das geistliche Zentrum der armenischen Apostolischen Kirche und Sitz des Katholikos. Die Stadt zählt zu den wichtigsten religiösen Orten des Landes. Hier besichtigen Sie die imposante Hauptkathedrale, deren Ursprünge bis ins Jahr 303 n. Chr. zurückreichen, sowie die beiden bedeutenden Kirchen Surb Hripsime und Surb Gajaneh. Diese gelten als herausragende Beispiele klassischer armenischer Baukunst des 7. Jahrhunderts und sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Weiter geht es zur vorgeschichtlichen Siedlung von Metsamor, einem bedeutenden archäologischen Fundort, der wertvolle Einblicke in die frühe Zivilisation der Region bietet. Im Anschluss erfolgt die Rückfahrt über Jerewan in Richtung Garni.
Unterwegs erwartet Sie ein besonderes kulinarisches Erlebnis: Sie besuchen eine lokale Familie, bei der Sie die traditionelle Zubereitung des armenischen Fladenbrotes Lavasch im Lehmofen miterleben. Frisch gebacken wird das Brot anschließend mit Käse und frischem Koriander serviert und verkostet – ein authentischer Einblick in die armenische Alltagskultur.
Gestärkt setzen Sie Ihre Besichtigung mit dem Besuch des berühmten hellenistischen Tempels von Garni fort, der dem Sonnengott Mithras gewidmet war und als einzig erhaltener Tempel dieser Art in Armenien gilt. Die Anlage liegt eindrucksvoll oberhalb der Asat-Schlucht, die zum UNESCO-Welterbe zählt, und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Natur. Die umliegenden Ruinen der ehemaligen Festung Garni zeugen zudem von ihrer historischen Bedeutung als Sommerresidenz der armenischen Könige im 3. und 4. Jahrhundert.
Den krönenden Abschluss des Tages bildet der Besuch des beeindruckenden Höhlenklosters Geghard aus dem 13. Jahrhundert, das seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Teile der Klosteranlage sind direkt in den Fels gehauen und verleihen ihr eine einzigartige Atmosphäre. Besonders sehenswert ist die heilige Quelle in einer der Felsenkirchen, die einst als Ort eines heidnischen Wasserheiligtums verehrt wurde. Zahlreiche kunstvoll verzierte Kreuzsteine runden das eindrucksvolle Gesamtbild dieser spirituellen Stätte ab. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Jerewan.
Fahrt: 115 km / 3 Stunden
5. Tag – Jerewan – Sewansee
Am heutigen Tag Ihres Armenien-Georgien-Urlaubs fahren Sie zum beeindruckenden Sewansee, dem größten Süßwassersee Armeniens und zugleich einem der bedeutendsten Seen des gesamten Kaukasus. Auf rund 1.900 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, zählt er zu den größten Hochgebirgsseen der Welt und begeistert mit seiner einzigartigen landschaftlichen Lage und seiner intensiven, türkisblauen Farbgebung. Gleichzeitig steht der Sewansee vor ökologischen Herausforderungen, da der Wasserpegel seit Jahren kontinuierlich sinkt und die armenische Regierung vor komplexen Umweltaufgaben steht, um dieses wertvolle Naturreservoir zu schützen.
Nach Ihrer Ankunft führt Sie ein kurzer Aufstieg über zahlreiche Stufen zum eindrucksvoll gelegenen Sewan-Kloster, das malerisch auf einer Halbinsel am nordwestlichen Ufer des Sees thront. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein spektakulärer Panoramablick über die weite Wasserfläche und die umliegende Berglandschaft. Die historische Klosteranlage vermittelt eine besondere Atmosphäre der Ruhe und Spiritualität und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region.
Im Rahmen Ihres Besuchs besichtigen Sie die Apostelkirche sowie die Muttergotteskirche, die gemeinsam das religiöse Herzstück des Klosterkomplexes bilden. Die Kombination aus beeindruckender Architektur, geschichtlicher Bedeutung und der einzigartigen Lage hoch über dem Sewansee macht diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis Ihrer Reise.
Fahrt: 65 km / 1,5 Stunden
6. Tag – Sewansee – Tbilisi
Nach einer kurzen Stippvisite in der malerischen Stadt Dilidschan, die auch als „armenische Schweiz“ bekannt ist, setzen Sie Ihre Reise in Richtung Norden fort. Ihr nächstes Ziel ist der eindrucksvolle Klosterkomplex Haghbat, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und zu den bedeutendsten religiösen und kulturellen Stätten Armeniens gehört. Die Anlage liegt spektakulär auf einem Hochplateau mit weitem Blick über die tief eingeschnittene Debed-Schlucht und beeindruckt durch ihre harmonische Einbettung in die umliegende Berglandschaft. Besonders hervorzuheben sind die kunstvoll gestalteten Kreuzsteine (Khachkars), die mit ihrer filigranen Ornamentik zu den schönsten Beispielen armenischer Steinmetzkunst zählen. Mit etwas Glück erleben Sie sogar den liturgischen Gesang eines Geistlichen in der Kreuzkirche, der die eindrucksvolle Stimmung auf besondere Weise unterstreicht.
Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt zur armenisch-georgischen Grenze fort. Beim Grenzübertritt in Sadakhlo verabschieden Sie sich von Ihrer armenischen Reiseleitung und werden herzlich von Ihrer georgischen Reiseleitung in Empfang genommen. Gleichzeitig erfolgt der Transportwechsel, bevor Sie Ihre Privatreise in Georgien fortsetzen.
Nach Abschluss der Grenzformalitäten fahren Sie direkt weiter in die georgische Hauptstadt. Am Abend erreichen Sie Tiflis (Tbilisi), wo dieser ereignisreiche Reisetag seinen Ausklang findet.
Fahrt: 230 km / 4,5 – 5 Stunden
7. Tag – Tbilisi
Am Vormittag Altstadt-Rundgang mit Besuch der Metechi-Kirche, Narikala-Festung, Schwefelbäder, Synagoge (außen), Sioni-Kathedrale und der Anchiskhati-Kirche.
In Tbilisi hat sich in den letzten 20 Jahren viel verändert. Die Stadt ist modern geworden und bietet eine kosmopolitische Atmosphäre, aber auch immer noch eine seltene Mischung von Orient und Okzident. Enge Gassen, orientalische Märkte, Schwefelbäder, zahlreiche Kirchen, Moscheen, Holzhäuser mit aufwendig geschnitzten Balkonen, umrankt von Weinlaub, machen Tbilisi zu einer besonderen Attraktion. Besonders in der Altstadt wurde in den letzten Jahren viel restauriert. Die Kunstgewerbeläden, Boutiquen und originellen Cafés in der Fußgängerzone laden zum Bummeln und Verweilen ein. Und dann plötzlich sehen Sie über dem Mtkwari-Fluss die Brücke des Friedens, eine gelungene Konstruktion aus Stahl und Glas, 150 m lang. Am Abend verwandelt sie sich in ein Lichtermeer. „Die Lichter symbolisieren die Grundlage des Lebens, den Frieden zwischen den Menschen“, erklärte der französische Lichtdesigner Philippe Martinaud zur Eröffnung im Mai 2010.
Optional:
Nach der Mittagspause können Sie das Staatliche Museum besuchen, berühmt für seine Schatzkammer, die eine der wertvollsten Sammlungen christlicher sakraler Kleinodien und Meisterwerke der georgischen Goldschmiedekunst zeigt.
Anschließend spazieren Sie über die Flaniermeile Tbilisi, dem Rustaweli-Prospekt. Gesäumt von Platanen und teilweise restaurierten Palais, dem Parlament und von luxuriösen Hotels bietet er eine besondere Atmosphäre.
8. Tag – Tbilisi – Dawit Garedscha-Kloster – Sighnaghi
Selbstfahrer übernehmen heute den Mietwagen – keine Reiseleitung, keine Eintrittsgelder
Der heutige Ausflug Ihres Georgien-Urlaubs führt Sie zum beeindruckenden Höhlenkloster Dawit Garedscha, einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die weitläufige Klosteranlage, malerisch in die karge Landschaft an der Grenze zu Aserbaidschan eingebettet, begeistert Besucher mit ihrer jahrhundertealten Geschichte, faszinierenden Höhlenkirchen und einzigartigen Fresken. Während der Besichtigung erfahren Sie mehr über die kulturelle und religiöse Bedeutung dieses besonderen Ortes, der zu den wichtigsten historischen Stätten Georgiens zählt.
Im Anschluss setzen Sie Ihre Reise in die romantische Stadt Sighnaghi fort, die idyllisch im berühmten Alasani-Tal liegt und als Zentrum der georgischen Weinregion Kachetien bekannt ist. Die charmante Kleinstadt mit ihren verwinkelten Gassen, historischen Gebäuden und traumhaften Ausblicken auf die umliegenden Weinberge lädt zum Verweilen ein. Ein besonderes Highlight des Tages erwartet Sie bei einer traditionellen Weinprobe in einem lokalen Weinkeller. Hier genießen Sie ausgewählte georgische Weine und lernen die jahrtausendealte Weintradition des Landes kennen. Die charaktervollen Tropfen der Region machen diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis für Kultur- und Weinliebhaber gleichermaßen.
Fahrt: 210 km / 3,5 Stunden
9. Tag – Sighnaghi – Mzcheta – Gudauri – Kasbegi
Heute erwartet Sie eine Fahrt entlang der historischen Georgischen Heerstraße, die Sie zu einigen der bedeutendsten Kultur- und Naturdenkmäler Georgiens führt. Zunächst fahren Sie nach Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt Ostgeorgiens und einem der wichtigsten religiösen Zentren des Landes. Die historischen Bauwerke der Stadt zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe und beeindrucken mit ihrer jahrtausendealten Geschichte. Bereits vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. war Mzcheta das politische und kirchliche Zentrum Georgiens und gilt bis heute als kulturelles Herz des Landes.
Hoch über der Stadt thront die berühmte Dshwari-Kirche, eines der schönsten Beispiele frühchristlicher Architektur im Kaukasus. Von hier aus genießen Sie einen spektakulären Panoramablick auf Mzcheta sowie auf den Zusammenfluss der Flüsse Aragwi und Kura. Im Anschluss besichtigen Sie die eindrucksvolle Kathedrale Sweti Zchoweli, die über Jahrhunderte hinweg als Krönungs- und Grabkirche der ostgeorgischen Könige diente. Die prachtvolle Kathedrale zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Georgiens und fasziniert mit ihrer imposanten Architektur und ihrer religiösen Bedeutung.
Danach setzen Sie Ihre Individualreise durch Georgien und Armenien fort und fahren durch einige der schönsten Landschaften des Kaukasus in das malerische Dorf Ananuri mit seiner beeindruckenden Festungsanlage. Dort besichtigen Sie die historische Burg sowie die im Jahr 1698 erbaute Kirche, die idyllisch am Schinwali-Stausee gelegen sind und zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Georgiens zählen.
Die Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße begeistert mit immer neuen Ausblicken auf die eindrucksvolle Bergwelt des Großen Kaukasus. Vorbei an alten Wachtürmen, Ruinen, historischen Festungen und traditionellen Kirchen erleben Sie die abwechslungsreiche Landschaft Georgiens hautnah. Über die Orte Passanauri und Mleti erreichen Sie schließlich die spektakuläre Serpentinenstrecke des Kreuzpasses. Die kurvenreiche Bergstraße führt hinauf in den Bergort Kazgebi, auch Stepandsminda genannt, der für seine atemberaubenden Ausblicke und seine beeindruckende Naturkulisse bekannt ist.
Fahrt: 270 km / 5 Stunden
10. Tag – Kasbegi: Im Hohen Kaukasus
Freuen Sie sich heute auf ein unvergessliches Naturerlebnis in der beeindruckenden Bergwelt des Kaukasus. Sie übernachten im charmanten Bergdorf Stepanzminda, das malerisch am Fuße des imposanten Kasbek gelegen ist. Der 5.033 Meter hohe Kasbek zählt zu den bekanntesten Bergen des Kaukasus und gilt als Wahrzeichen der Region Kazbegi. Bei gutem Wetter bietet sich Ihnen ein spektakulärer Blick auf den schneebedeckten Gipfel, der eindrucksvoll über der umliegenden Landschaft thront.
Ein besonderes Erlebnis des Tages ist die etwa zwei- bis dreistündige Wanderung zur berühmten Gergetier Dreifaltigkeitskirche Zminda Sameba aus dem 14. Jahrhundert. Die eindrucksvoll gelegene Kirche mit ihrem historischen Glockenturm gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Georgiens und bietet ein einzigartiges Panorama auf die umliegenden Berge. Während der Wanderung durch die ursprüngliche Berglandschaft genießen Sie die Ruhe und Schönheit der Natur und können bewusst Abstand vom Alltag gewinnen.
Für Gäste, die den Aufstieg komfortabler gestalten möchten, besteht alternativ die Möglichkeit, sich gegen Aufpreis mit einem geländegängigen Fahrzeug bis zur Kirche chauffieren zu lassen. Dieser Service ist vor Ort buch- und zahlbar und kostet etwa 40 Euro pro Geländefahrzeug für bis zu drei Personen. So können auch weniger geübte Wanderer die beeindruckende Aussicht und die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes entspannt erleben.
11. Tag – Kasbegi – Gori – Uplisziche – Kutaissi
Heute setzen Sie Ihre Armenien-Georgien-Rundreise in Richtung Kutaissi fort und entdecken unterwegs einige der geschichtsträchtigsten Orte des Landes. Der erste Halt erfolgt in der Stadt Gori, der Hauptstadt der Region Schida Kartli im Osten Georgiens. Gori zählt zu den bedeutendsten Städten des Landes und ist international vor allem als Geburtsstadt von Josef Stalin bekannt. Während der Herrschaft von König David IV., auch bekannt als David der Erbauer, erlebte die Stadt im 11. Jahrhundert eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit. Bei Ihrem Aufenthalt sehen Sie das Geburtshaus Stalins von außen und erhalten interessante Einblicke in die bewegte Geschichte der Region.
Anschließend führt Sie die Reise weiter zur beeindruckenden Höhlenstadt Uplisziche, einem der faszinierendsten historischen Orte Georgiens. Die einstige Felsenstadt war über viele Jahrhunderte hinweg ein bedeutendes Handelszentrum entlang der berühmten Seidenstraße und spielte eine wichtige Rolle als kultureller und wirtschaftlicher Knotenpunkt zwischen Europa und Asien. Bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage tauchen Sie tief in die Vergangenheit ein und entdecken die in den Fels gehauenen Höhlen, Tempel, Wohnräume und alten Straßen.
Die ältesten noch erhaltenen Bauwerke von Uplisziche stammen aus dem 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr. und zeugen von der langen und bewegten Geschichte dieser einzigartigen Siedlung. Während Ihres Besuchs können Sie sich das einst lebhafte Treiben der vorbeiziehenden Karawanen, Händler und Reisenden lebhaft vorstellen, die hier auf ihrem Weg entlang der Seidenstraße Rast machten. Die außergewöhnliche Atmosphäre der antiken Höhlenstadt sowie die eindrucksvolle Landschaft machen diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis für Kultur- und Geschichtsinteressierte.
Weiterfahrt nach Kutaissi.
Fahrt: 360 km / 6,5 – 7 Stunden
12. Tag – Kutaissi – Vani – Batumi
Bei einem entspannten Spaziergang entdecken Sie die reizvolle Altstadt von Kutaissi, einem der ältesten durchgehend besiedelten Orte der Welt mit einer über 3.500 Jahre alten Geschichte. Die charmanten Gassen, historischen Gebäude und das lebendige Stadtbild vermitteln Ihnen einen authentischen Eindruck vom kulturellen Erbe dieser bedeutenden georgischen Stadt. Ein besonderes Highlight ist die eindrucksvolle Bagrati-Kathedrale, die majestätisch über der Stadt thront und als Symbol vergangener Königreiche und Epochen gilt.
Nur etwa 15 Kilometer von Kutaissi entfernt erwartet Sie anschließend der bedeutende Gelati-Komplex, der einst als eines der wichtigsten Zentren des kulturellen und spirituellen Lebens Georgiens galt. Die UNESCO-Weltkulturerbestätte beeindruckt durch ihre außergewöhnliche Architektur und ihre historische Bedeutung. Das Ensemble umfasst die Kathedrale der Gottesmutter aus dem 11. Jahrhundert, die Kirchen des Heiligen Georg aus dem 12. Jahrhundert sowie des Heiligen Nikolaus aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Ergänzt wird die Anlage durch einen historischen Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert sowie die berühmte Gelati-Akademie, die einst als bedeutendes Bildungszentrum des Landes fungierte.
Im Anschluss führt Sie Ihre Privatreise durch Armenien und Georgien zu den faszinierenden Ausgrabungen von Vani, einer antiken Tempelstadt von großer archäologischer Bedeutung. Die dort entdeckten Gräber und Funde zeugen von einer einst reichen Kultur und beherbergen außergewöhnliche Schätze der georgischen Goldschmiedekunst. Die kunstvollen Artefakte geben eindrucksvolle Einblicke in das Leben und die religiösen Vorstellungen vergangener Zivilisationen in dieser Region.
Am Ende des Tages setzen Sie Ihre Fahrt in Richtung Batumi fort, der sogenannten „Riviera des Ostens“. Die lebendige Hafenstadt am Schwarzen Meer begeistert mit ihrer modernen Skyline, ihrer palmengesäumten Promenade und kilometerlangen Stränden. Historisch war Batumi ein beliebter Erholungsort für Zaren und sowjetische Führungspersönlichkeiten gleichermaßen. Nachdem die Stadt zeitweise an Bedeutung verloren hatte, hat sie sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen und attraktiven Bade- und Erholungsziel entwickelt, das Besucher mit einer Mischung aus Tradition, Moderne und mediterranem Flair begeistert.
Fahrt: 165 km / 3,5 Stunden
13. Tag – Ausflug zur Festung Gonio Apsaros
Der heutige Ausflug Ihrer individuellen Armenien-Georgien-Rundreise führt Sie zur beeindruckenden römischen Festung Gonio-Apsaros, die malerisch an der Schwarzmeerküste gelegen ist. Diese bedeutende historische Stätte zählt zu den ältesten und besterhaltenen Festungsanlagen des Landes und vermittelt Ihnen einen eindrucksvollen Einblick in die römische Vergangenheit der Region. Besonders bemerkenswert sind die gut erhaltenen gepflasterten Straßen, die massiven Festungsmauern sowie die ausgeklügelten Wasserleitungssysteme aus römischer Zeit, die von der hohen Ingenieurskunst der Antike zeugen.
Der Nachmittga steht Ihnen an Schwarzmeerküste in Batumi zur freien Verfügung. Nach Ihrer Rückkehr nach Batumi unternehmen Sie zunächst einen kurzen Stadtrundgang, bei dem Sie die moderne Hafenstadt mit ihrer lebendigen Atmosphäre näher kennenlernen. Anschließend steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung, sodass Sie die Gelegenheit haben, die Küste des Schwarzen Meeres in aller Ruhe zu genießen, durch die Stadt zu schlendern oder einfach am Strand zu entspannen.
14. Tag – Batumi – Tbilisi
Transfer zum Bahnhof von Batumi und Rückfahrt mit der Bahn nach Tbilisi (ca. 5 Stunden).
Die Zugreise von Batumi nach Tiflis (Tbilisi) gehört zu den angenehmsten und landschaftlich reizvollsten Verbindungen innerhalb Georgiens und bietet Ihnen eine komfortable Möglichkeit, das Land entspannt zu durchqueren. Während der Fahrt erleben Sie einen eindrucksvollen Wechsel der Landschaften: Von der subtropisch geprägten Schwarzmeerküste rund um Batumi führt die Strecke zunächst durch grüne, fruchtbare Regionen Westgeorgiens, vorbei an kleinen Dörfern, Tee- und Haselnussplantagen sowie sanft geschwungenen Hügeln.
Die moderne Bahnverbindung zwischen Batumi und Tiflis bietet Ihnen dabei hohen Komfort, klimatisierte Wagen und großzügige Sitzplätze.
Nach der Ankunft Transfer ins Hotel und Freizeit in Tbilisi
Bei der Selbstfahrer-Reise Georgien: Fahrt mit dem Mietwagen zurück nach Tbilisi (ca. 4,5-5 Stunden).
Rückgabe des Mietwagens im Stadtzentrum von Tbilisi.
Fahrt: 360 km / 5 – 5,5 Stunden
15. Tag – Heimreise
Es ist an der Zeit, Abschied zu nehmen. Ihre Rundreise im Kaukasus durch Armenien und Georgien endet mit dem Transfer zum Flughafen von Tbilisi.
Alternativ können Sie die letzte Nacht auch in Batumi am Schwarzen Meer verbringen und von dort die Heimreise antreten.
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Preise & Leistungen
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Reise- und Einreiseinformationen
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