Reiseroute

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Reiseablauf

1. Tag – Flug nach Bishkek, Ausgangspunkt der Reise durch Kirgisistan und Usbekistan

Die Nacht verbringen Sie Flugzeug.
Zeit, um sich gedanklich auf die bevorstehende Reise einzustimmen.

2. Tag – Bishkek

Den Tagesanfang gestalten Sie nach Ihren Vorstellungen – so können Sie sich von der nächtlichen Ankunft erholen.

Am Nachmittag führt Sie Ihre Reiseleitung durch eine moderne, lebhafte Stadt mit vielen Cafés, Restaurants und dichtem Straßenverkehr. Das Flair eines kirgisischen Marktes entfaltet sich beim anschließenden Bummel über den zentralasiatischen Basar. Probieren Sie auch das warme Fladenbrot, viele Reisende schwärmen davon!

3. Tag – Bishkek – Cholpon-Ata

Von Bishkek geht es weiter nach Cholpon-Ata am Issyk Kul (Kul = See), in vergangenen Zeiten berühmt für seine Sanatorien. Zu besichtigen sind einige uralte Steininschriften, vermutlich skythischer Herkunft.

4. Tag – Cholpon-Ata – Karakol

Sie bleiben am Issyk Kul, fahren jedoch auf die Südseite des Sees, nach Karakol. Während der Stadtrundfahrt sehen Sie eine dunganische Moschee, eine russisch-orthodoxe Kirche und Sie besuchen das dortige Przhevalsky-Museum.

Am Abend sind Sie bei Dunganen, einer hauptsächlich in Kirgistan und Kasachstan lebenden muslimisch-chinesischen Minderheit, eingeladen. Gemeinsam mit der Familie kochen Sie ein traditionelles Gericht und essen anschließend zusammen.

5. Tag – Karakol – Song Kul

Im Gebiet des Issyk Kul. Foto: Ventus Reisen, Nadja Moussa

Früh morgens geht es los zur Hochebene des Song Kul, ca. 3000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Das Gebiet um den See wird gerne als Sommerweide genutzt, so dass Sie viele Hirten sehen, die in ihren Jurten hier im Sommer leben.
Die Nacht verbringen Sie in einer Jurte, von Edelweiß umgeben. Die Sterne sehen hier besonders groß und zum Greifen nah aus. Abendessen in einer Jurte.

Bitte beachten Sie: Die Übernachtung am Song Kul ist nur von Mitte Juni bis Ende September möglich. Bei früheren oder späteren Reisen kann die Route geändert werden und eine Übernachtung in Toktogul eingeplant werden. Informationen zur Route auf Anfrage.

6. Tag – Song Kul – Osch

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Osch, östlich des Ferganatals, nahe der Grenze zu Usbekistan gelegen. Die Stadt ist eine der ältesten der Seidenstraße. Sie beziehen ihr Quartier und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung.

7. Tag – Osch – Fergana (Usbekistan)

Bevor Sie heute den ersten Teil Ihrer Reise in Kirgisistan abschließen und nach Usbekistan weiterreisen, besteigen Sie am frühen Morgen den Berg Sulaiman Tasch in Osch. Dieser ist ein beliebtes Ausflugsziel unter Einheimischen, eine islamische Pilgerstätte und zugleich die Sehenswürdigkeit der Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Von dort hat man einen herrlichen Rundblick über die Stadt.

Nun geht zur Grenze, Sie reisen von Kirgisistan nach Usbekistan und weiter nach Fergana.

8. Tag – Ausflug: Kuva – Andishan – Margilan

Unerwartet – ein Zeugnis des Buddhismus: 35 km von Fergana entfernt sehen Sie in Kuva die Ausgrabungen eines buddhistischen Tempels aus dem 4. – 7. Jh. Die große Buddha-Statue befindet sich heute im Historischen Museum in Taschkent.

Einige Kilometer weiter liegt Andishan. Der orientalische Bazar und die Straße der Handwerker bieten eine beeindruckende Warenfülle. Für Souvenir-Suchende sicherlich ein gutes Pflaster. Die Atmosphäre ist freundlich und die Highheels neben dem traditionellen Turban erinnern daran, dass Vielfalt auch in Usbekistan normal ist. Sie besichtigen das Miniaturmuseum und den Garten des Prinzen Babur.

Im südlichen Fergana-Tal ist Margilan das nächste Ziel. Margilan ist eine der ältesten Städte Usbekistans und bekannt für seine Seidenproduktion. Kräftige Farben und originelle Muster bestimmen die nationale Seidenweberei. Im einstigen sozialistischen Musterbetrieb führt Sie der Besitzer in die Seidenproduktion ein. Immer noch wird Seide hier nach traditionellen Methoden bearbeitet und in einigen Hallen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Zum Färben in den großen Bottichen werden natürliche Stoffe wie Granatapfelkerne, Nussschalen, Zwiebeln verwendet. Der angeschlossene Shop lädt ein zum Stöbern zwischen hunderten von Schals und Tüchern.

Rückfahrt nach Fergana.

9. Tag – Fergana – Taschkent

Kontrastreich und vielfältig ist Taschkent – Bauten aus der sowjetischen Zeit und stylische Bankgebäude, der orientalische Basar mit seiner Warenfülle, die Altstadt mit engen Gassen und Lehmbauten, Parks und überall schattige Plätzchen zum Ausruhen und Verweilen.

Eine Stadtrundfahrt gibt Ihnen einen Überblick über das „Alte“ und das „Neue“ Taschkent. Sie schlendern durch die Gassen der Altstadt. Baudenkmäler aus dem 15. bis 17. Jh., wie die Barak-Chan-Medrese und das Kaffali-Schasch-Mausoleum zeugen von der islamischen Hochkultur. Und natürlich darf Timur Lenk, der Nationalheld (auch Tamerlan genannt), nicht fehlen. Wo früher die Büste von Karl Marx stand, erblickt man heute ihn.

10. Tag – Bahnfahrt Taschkent – Samarkand

Am Morgen machen Sie es sich in einem Abteil des Schnellzugs Afrosiyob bequem. Nach noch nicht einmal 2,5 Stunden steigen Sie ca. 320 km weiter südöstlich in der nächsten Station Ihrer Reise durch Kirgisistan und Usbekistan aus dem Zug: in Samarkand. Sie treffen Ihre örtliche Stadtführerin.

Eine Fülle von faszinierenden Bauten aus der Blütezeit der islamischen Baukunst Mittelasiens ist in Samarkand erhalten geblieben.

Erst das Gepäck ins Hotel und dann los zu einem Höhepunkt Ihrer Reise – zum Registan-Platz. Von drei Medresen aus dem 15. bis 17. Jh. umgeben, zählt er zu den schönsten und größten Plätzen Zentralasiens und steht unter dem Schutz der UNESCO. Wer den Blick von den atemberaubenden Fassaden wenden kann, hat vielleicht noch Lust, im Teppichgeschäft zu handeln.

Durch alte Gassen spazieren Sie zur Moschee Bibi Chanum (14 Jh.). Von Timur in nur fünf Jahren erbaut, führten Statikprobleme und Erdbeben zu ihrem Zerfall. Mittlerweile ist vieles rekonstruiert und die einstige Größe dieses Komplexes lässt sich wieder erahnen.

Rein ins Getümmel des Bazars: Verkäuferinnen in farbenfroher Kleidung bieten das leckere Samarkander Brot an. Verkäufer mit Tjubeteikas (Kappen) und Turbanen laden Sie ein, Trockenobst und Nüsse zu kosten. Die Schaschlik-Stände locken duftend, aber hier bitten wir um Vorsicht. Der europäische Magen ist derlei oft nicht gewöhnt!

Am Nachmittag besuchen Sie das Mausoleum des Herrschers Timur-Gur Emir. Die türkisblaue Kuppel glänzt schon von weitem.

11. Tag – Samarkand

Und es gibt noch mehr zu sehen in dieser 2 750 Jahre alten Stadt: Durch vier Torbögen durchwandern Sie die schmale Gräberstraße Shahi Sinda mit traumhaften Schmuckelementen in leuchtenden Farben. Im Anschluss stehen die Sternwarte des Ulugh Beg (15. Jh.) und die Ruinen von Afrosiab, der alten Hauptstadt der Sogder, auf dem Programm.

Am Nachmittag haben Sie frei. Unser Tipp:
Schauen Sie im Shop von Valentina Romanenko vorbei. Die Designerin verbindet traditionellen usbekischen Stil mit modernen Elementen.

12. Tag – Samarkand – Shahrisabs – Buchara

Nächste Station auf Ihrer Reise von Kirgisistan nach Usbekistan ist Shahrisabs. Den Geburtsort und späteren Stammsitz Timurs erreichen Sie bei Reisen mit bis zu 2 Personen im PKW über den Gebirgspass. Ab 3 Personen im Minivan nehmen Sie die Route durch die Steppe, da der Pass nur mit PKWs befahrbar ist.

Der Palast Ak Sarai (Weißes Schloss) vermittelt einen Eindruck von der einstigen Größe der “heimlichen Hauptstadt” Timurs.

Es geht weiter nach Buchara.

13. Tag – Buchara

Kalan-Minarett in Buchara. Foto: Ventus Reisen, Mariana Hristova

Am Vormittag lernen Sie einen der wichtigsten Handelsplätze des alten Buchara kennen: Sie statten dem Lyabi-Hauz-Komplex einen Besuch ab und sehen die Medrese Nadir Davon Beghi, die Chanaka Nodir Divan Beghi und die Medrese Kukeldash. Und Ihre Reiseleitung zeigt Ihnen weitere architektonische Meisterwerke wie die Magokki-Attori-Moschee, Medresen und einige Marktkuppelbauten.

Das 46 m hohe Kalan-Minarett wies schon im 12. Jh. den Pilgern den Weg zur Heiligen Stadt des Islams, zur Moschee Kalan und zur Medrese Mir-e-Arab.

Sie besichtigen den Ark, die Zitadelle, die heutzutage ein kleines Heimat-Museum mit Malereien beherbergt. Weiter führt Sie Ihre Stadterkundung zur Moschee Bala-Chaus, zum Samaniden-Mausoleum und zum Mausoleum Chashma Ayub.

14. Tag – Buchara und Umgebung

Nach dem Frühstück fahren Sie in die Umgebung von Buchara. Sie besichtigen die Klosteranlage Naqshbandi, die Nekropole Tschor Bakr und das Mausoleum Tschor Minor.

Nach Ihrer Rückkehr bleibt Zeit für eigene Erkundungen, Fototouren und kleine Einkäufe: Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Vielleicht möchten Sie die Eindrücke bei einem „Kok Cay“ (grünen Tee) auf dem Lyabi-Hauz vertiefen oder sich nochmals ins Basar-Getümmel stürzen?

15. Tag – Buchara – Chiwa

Eine langer Fahrtag steht an: Die Route nach Chiwa führt zunächst durch die schier endlose Wüsten- und Steppenlandschaft West-Usbekistans, dann durch Oasen am Amu Darja. Unterwegs begegnen Ihnen immer wieder Kamele und Reiter mit beladenen Eseln. Bei einem kleinen Spaziergang am Flussufer des Amu Darja können Sie sich die Beine vertreten. (Fahrtdauer ca. 9 Std.)

16. Tag – Chiwa

Orientalisches Flair und exotische Düfte erwarten Sie in der Oasenstadt Chiwa. Einem einzigartigen Freilichtmuseum gleich wurde die Altstadt Itschan Kala mit ihren rund 50 Baudenkmälern von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie trägt zurecht den Beinamen “Florenz des Ostens”. Fast 1500 Jahre orientalischer Kultur, versteckt und märchenhaft in den verwinkelten Gassen, lassen vom einstigen Glanz und den Legenden dieser Stadt spüren.

Gemeinsam mit Ihrem Stadführer besichtigen Sie die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten: In den uralten, engen Gassen finden Sie zahlreiche Medressen, Paläste und Moscheen, darunter die atemberaubende Dshuma-Moschee, deren Kassettendecke von 213 geschnitzten Holzsäulen getragen wird, die bis zu tausend Jahre alt sind. Besonders sehenswert sind die Festung Kohne Ark, eine mächtige Trutzburg morgenländischen Zuschnitts, und der Palast Tash Hauli, ein Meisterwerk orientalischer Baukunst, dessen Wände mit den typisch chiwanesischen Ornamenten verziert sind. Seine Säulenhalle gehört zu den künstlerischen Meisterwerken der Stadt. Auch das berühmte Minarett Kalta Minor befindet sich in Chiwa. Es sollte einst das höchste Minarett der Welt werden. Von seiner Spitze wollte der Emir von Chiwa bis nach Buchara sehen können. Doch sein Konkurrent in Buchara warb den Architekten ab. Übrig blieb das unvollendete Minarett.

17. Tag – Chiwa – Urgentsch (PKW) Urgentsch – Taschkent (Flug)

Am Morgen werden Sie zum Flughafen nach Urgentsch gebracht. Ein kurzer Flug bringt Sie zurück nach Taschkent.

Nach Ihrer Ankunft bleibt Ihnen Zeit zur freien Verfügung – möchten Sie nochmals durch die Stadt bummeln oder Souvenire besorgen?

18. Tag – Heimreise

Der Wecker klingelt früh. Ihre Reise durch Kirgisistan und Usbekistan ist zu Ende. Nach einem kleinen Frühstück bringt Sie Ihr Fahrer zum Flughafen und ruft Ko’rishguncha! – Auf ein Wiedersehen in Usbekistan!

Nadja Moussa

Ihre Expertin für diese Reise

Nadja Moussa
030 – 397 49 294
nadja.moussa@ventus.com

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