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Reiseablauf

1. Tag – Anreise nach Chisinau

Ihre Reiseleitung begrüßt Sie am Flughafen in Chişinău zu Ihrer Individualreise durch Moldawien und bringt Sie zum Hotel. Am Nachmittag stehen eine geführte Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ein Spaziergang durch den hübschen Park Stefan cel Mare auf dem Programm. Sie sehen unter anderem das Parlament, den Puschkin-Park und die „Allee der Klassiker“ der moldawischen Literatur. Sicherlich wird auch Ihnen auffallen, wie gemütlich, ruhig und grün Chişinău ist – eine Hauptstadt zum Entspannen.

2. Tag – Ausflug: Weinkeller Cricova und moldawische Dörfer

Den heutigen Tag starten Sie mit der Besichtigung des Weinkellers Cricova, einem Weinkeller mit Superlativen: Er zählt zu den größten Weinkellern der Welt mit einer der weltgrößten Weinsammlungen. Im ca. 120 km langen Stollensystem wird etwa die Hälfte zur Lagerung der Weine genutzt. Mit dem Bus erkunden Sie das unterirdische Labyrinth und bei einer Weinprobe können Sie die exzellenten Weine kosten.
Weiter geht es nach Orheiul Vechi geplant, einem Museumskomplex, der auf eine im 14. Jh. von Stefan cel Mare errichtete Festung zurückgeht. Das Areal ist eine der herausragenden Attraktionen Moldawiens. Vom Ufer des Flusses Răut unternehmen Sie eine kurze Wanderung (ca. 30 Minuten) entlang der steilen Klippen, in die sich orthodoxe Mönche Höhlen geschlagen haben und dort ein Kloster gründeten. Sie besuchen das Felsenkloster Heilige Maria Dormata, das von den Mönchen über die Jahrhunderte erweitert wurde und heute wieder für Gläubige geöffnet ist. Im Anschluss fahren Sie in einen der kleinen Orte Butoceni oder Trebujeni, wo Ihnen ein traditionelles Mittagessen unter den Bäumen des herrlichen Obstgartens eines Bauernhauses serviert wird. Anschließend erkunden Sie das Mönchskloster in Curchi, das eines der bedeutendsten Baudenkmäler in Moldawien ist und seit der Renovierung in neuer Pracht erstrahlt. Rückfahrt nach Chisinau.

3. Tag – Ausflug: Ein Tag im Zeichen des Weines

Am Morgen dürfen Sie sich aussuchen ob Sie das Museum für Naturkunde oder das Historische Museum mit Ihrer persönlichen Reiseleitung entdecken möchten.
Am späten Vormittag machen Sie sich auf den Weg zur Weinkellerei von Purcari. Bei einer leichten Wanderung durch die Weinberge erfahren Sie näheres über die alten Traditionen des moldawischen Weinanbaus und über die Entwicklung, die der moldawische Wein in den letzten Jahren genommen hat. Nach Besichtigung des Weinkellers und des Betriebes, können Sie die exzellenten Weine kosten, die schon von der englischen Königin sehr geschätzt wurden. Gegen Aufpreis ist ein Mittagessen im Weingut buchbar.

Auf den Rückweg nach Chişinău ist ein kurzer Stopp an der Kirche Adormirea Maicii Domnului in Causeni geplant – da zurzeit Renovierungsarbeiten stattfinden, kann man die Kirche nur von außen besichtigen. Dieses Kleinod ist eine der ältesten Kirchen Moldawiens und ihr Innenraum ist mit wertvollen Fresken ausgestattet. Die Kirche ist zur Hälfte in den Erdboden eingelassen und ähnelt von außen eher einem Stall als einem Gotteshaus, angeblich zum Schutz vor den osmanischen Herrschern.

4. Tag – Ausflug: Pocrovca – Kloster Rudi – Soroca

Diese Individualreise durch Moldawien führt Sie heute auf einen Abstecher in den Norden des Landes. Am Vormittag erreichen Sie das Altgläubigendorf Pocrovca, wo Sie während eines Spazierganges Näheres über die Dorfgemeinde und deren Sitten erfahren. In Pocrovca haben Sie die Möglichkeit, eine individuelle Mittagspause einzulegen, z. B. in einem örtlichen Café, Restaurant oder in einer Familienpension (gegen Selbstzahlung vor Ort).

Nach der Unabhängigkeit Moldawiens von der Sowjetunion wurden viele Klöster neu gegründet. Eines der bekanntesten Klöster ist das Kloster Rudi, das Sie am Vormittag besuchen. Auf dem Weg zu diesem Kloster sehen Sie den berühmten Struve-Bogen, der als das erste wissenschaftliche Instrument auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen wurde.

Im äußersten Nordosten, am Fluss Nistru und an der Grenze zur Ukraine des Landes gelegen, erreichen Sie Soroca. Die Stadt ist bekannt für die alte Festung von Stephan cel Mare und das Villenviertel der Sinti und Roma. Die dort sesshaft gewordenen Sinti und Roma haben architektonisch bemerkenswerte Gebäude errichtet, wie z. B. einen Bau nach dem Vorbild des Capitols in Washington. Nicht immer reichten die Mittel zur Fertigstellung der Villa, die schon fertigen Räume sind dennoch meist bewohnt. Rückfahrt nach Chişinău.

5. Tag – Ausflug: Transnistrien – Eine Zeitreise in die Sowjetunion

Am Morgen machen Sie sich auf den Weg nach Transnistrien. Nur ca. 70 km von Chişinău entfernt, befindet sich ein etwa 200 km langer Landstreifen, der sich am Ufer des Dnestr an der Grenze zur Ukraine entlangschlängelt. Transnistrien hat eine eigene Hauptstadt – Tiraspol – , eine eigene Währung – Rubel – und eine andere Sprache als Moldova – hier spricht man Russisch. Es gibt eine Grenze, an der ein Einreiseformular auszufüllen ist und an der die Pässe kontrolliert werden. Einen Stempel bekommen Sie allerdings nicht – Transnistrien wurde von keinem Land der Welt als eigenständige Nation anerkannt. Trotzdem lassen sich die Einwohner des kleinen Landstriches nicht davon abhalten, ihre Unabhängigkeit von Moldawien immer wieder einzufordern und sich durch Sprache und Währung abzugrenzen.
Unterwegs besuchen Sie die Festung Bendery in der kleinen Ortschaft Tighina. Erbaut wurde die Festung des früheren Tighina Anfang des 16. Jahrhunderts durch den moldauischen Herrscher Ștefan cel Mare als Fort. Nachdem die Stadt 1538 unter Süleyman I. für das Osmanische Reich erobert wurde, erhielt sie den neuen Namen Bender, was sich vom türkischen Begriff für “Tor” ableitet. Unter den Osmanen wurde das Fort zu einer Festung umgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie Teil eines Militärgeländes, sodass der Besuch für “normale Touristen” bis vor kurzem nicht gestattet war.
Weiter geht es nach Tiraspol. Ein Stadtrundgang macht Sie mit Hauptstadt Transnistriens vertraut.
Eine individuelle Mittagspause können Sie in einem örtlichen Café oder Restaurant in Tiraspol einlegen (gegen Selbstzahlung vor Ort).
Rückfahrt nach Chişinău.

6. Tag – Ausflug: Autonomes Gebiet Gagauzery, Heimat der Bessarabiendeutschen

Man mag es kaum glauben, aber die kleine Republik Moldau beheimatet neben der Region Transnistrien ein weiteres autonomes Gebiet: Gagausien. Hier spricht man Gagausisch – eine Sprache, die mit dem Türkischen verwandt ist – und pflegt die eigenen Traditionen und Bräuche. Ein kleines Land im Land und ehemals Heimat der Bessarabiendeutschen. Der erste Halt ist in Comrat, in der Hauptstadt der autonomen Region geplant. Hier erfolgt ein Spaziergang bis zum Zentralmarkt. Hier gibt es auch die Möglichkeit, eine individuelle Mittagspause in einem örtlichen Café oder Restaurant einzulegen (gegen Selbstzahlung vor Ort).

Im Anschluss besuchen Sie im Dorf Beshalma das Museum für Geschichte und Ethnographie Gagausiens mit einer liebevoll zusammen gestellten Sammlung gagausischer Kulturgüter. Weiter geht es nach Albota de Sus, wo Ihnen ein lokaler Guide die Geschichte der Bessarabiendeutschen näherbringt und Ihnen die ehemalige deutsche Kirche zeigt. Rückfahrt nach Chişinău.

7. Tag – Ausflug: Saharna – Tipova – Chateau Vartely

Fahrt Richtung Norden, zunächst zum Höhlenkloster Saharna, welches 1776 von der Moldauisch-Orthodoxen Kirche gegründet wurde. Wohnhöhlen christlicher Eremiten im Felstal hinter dem am Ufer des Dnister gelegenen Dreifaltigkeitsklosters gab es schon seit sehr langer Zeit, vermutlich seit dem 13. Jahrhundert. Das heutige Mönchskloster und ein ritueller Badeplatz außerhalb sind ein beliebtes Pilgerziel für Gläubige der orthodoxen Kirche.
Wenn Sie möchten, können Sie während der Mittagspause in einem örtlichen Café, Restaurant oder in einer Familienpension typisch moldawische Spezialitäten probieren (gegen Aufpreis).
Nicht weit entfernt befindet sich das Höhlenkloster Tipova, eingebettet in eine wunderschöne, ursprüngliche Landschaft.

Als Krönung des Tages fahren Sie zur Weinkellerei Chateau Vartely, einem weiteren exzellenten Weinkeller des Landes. Das junge Unternehmen setzt im Gegensatz zu den altehrwürdigen Weinkellern auf moderne Verfahren und hochwertige Weine, die den Vergleich mit international bekannten Weinen nicht scheuen müssen. Bei einer vierteiligen Weinverkostung dürfen Sie sich von der Qualität der Weine selbst überzeugen. Auf Wunsch organisieren wir das Abendessen im Weingut für Sie (gegen Aufpreis auf Anfrage). Rückfahrt nach Chişinău.

8. Tag – Ausflug: Der Dnister und das jüdische Chişinău

Gut gestärkt machen Sie sich nach dem Frühstück auf die Spuren der jüdischen Geschichte in Chişinău. Sie besichtigen die aktive Synagoge, die Ruinen der alten Synagoge “Rabi Tsirelsona”, die Jerusalem-Straße und das Denkmal für die Opfer des Progroms von 1903 -1905. Auf Wunsch können Sie auf dem Stadtrundgang auch den jüdischen Friedhof sehen.

In der kleinen Stadt Ribnitsa erfahren Sie näheres zum Leben der jüdischen Bevölkerung in der Region. Sie besuchen unter anderem den ehemaligen jüdischen Friedhof, Denkmal an das Ghetto und die zentrale Kathedrale, die als die größte Kirche Moldawiens gilt.
Zum Mittagessen können Sie in einem lokalen Restaurant oder Café einkehren (gegen Aufpreis).

Der letzte Stopp an diesem Tag ist im Dorf Rascov geplant, am Ufer des Flusses Dnister gelegen. Rascov ist die älteste Siedlung in Transnistrien und besonders reich an Kulturdenkmälern, die in enger Verbindung mit der ehemaligen jüdischen Bevölkerung stehen. Sie unternehmen eine Wanderung und besichtigen die katholische Kirche (1786), die Ruinen einer großen hassidischen Synagoge und den alten Friedhof mit Gräbern mit jiddischer Beschriftung.

9. Tag – Heimreise

Heute geht Ihre Individualreise durch Moldawien zu Ende und es heißt Abschied nehmen. Wir hoffen, es hat Ihnen gefallen! Sie werden zum Flughafen gebracht. Guten Rückflug!

Elena Rozhnova

Ihre Expertin für diese Reise

Elena Rozhnova
030 – 398 49 643
elena.rozhnova@ventus.com

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