Informationen zur Anreise nach Montenegro auf dem Landweg

Die Anreise zu dieser Balkan Reise ist mit etwas Zeit auch auf dem Landweg möglich. Gerne buchen wir die passenden Zugverbindungen für Sie dazu:

Anreise mit der Bahn

  • Tag 1: Nachtzug München – Zagreb (ca. 9 Stunden)
  • Tag 2: Freier Tag in Zagreb, dann Nachtzug Zagreb – Belgrad (ca. 6,5 Stunden)
  • Tag 3: Belgrad – Podgorica (ca. 10 Stunden)

Anreise mit dem eigenen PKW:

  • Tag 1: München – Salzburg – Villach – Ljubljana (Übernachtung empfohlen)
  • Tag 2: Ljubljana – Trogi/Split(Übernachtung empfohlen)
  • Tag 3: Split – Podgorica
    Gesamtstrecke ca. 1.180 km

Reiseroute

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Reiseablauf

1. Tag – Anreise nach Podgorica (Montenegro) – Transfer nach Kolasin

Bei Ihrer Ankunft in Podgorica werden Sie von Ihrer Reiseleitung schon erwartet. Die Fahrt nach Kolasin (ca. 70 km) führt durch die Moraca-Schlucht. Erster Stopp ist am Kloster Moraca aus dem 13. Jh., sprirituelles und kulturelles Zentrum der serbisch-orthodoxen Kirche in Montenegro. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die Fresken und Ikonostase und erzählt von der interessanten Geschichte des Klosters.

Weiterfahrt nach Kolasin: Im 17. Jh. von den Türken gegründet, zählt der Ort heute zu den beliebtesten Ausflugszielen in Montenegro. Auf einer Höhe von 954 Metern am Fluss Tara gelegen und von der beeindruckenden Bergwelt umgeben, ist der gemütliche Ort ein gern genutzter Ausgangspunkt für Touren in den Biogradska-Gora-Nationalpark.

2. Tag – Kolasin – Grenze (Serbien) – Kloster Studenica – Novi Pazar (ca. 300 km)

Nach dem Frühstück starten Sie nach Norden passieren die Grenze zu Serbien. Bevor Sie in Novi Pazar den Tag beenden, fahren Sie zum serbisch-orthodoxen Kloster Studenica. Der Klosterkomplex gilt als das bedeutendste serbische Kloster, in dem die Grundpfeiler für die Klosterregeln der serbischen Mönche verfasst wurden. Mit Ihrer Reiseleitung werden Sie dieses UNESCO-Weltkulturerbe ausführlich erkunden.

Durch die herrlichen Flusslandschaften des Lim und des Ibar geht es weiter nach Novi Pazar. Übersetzt bedeutet dieser Name “neuer Basar” – ein Hinweis auf die wichtige Handelsstellung des Ortes, der seine Wurzeln in der osmanischen Zeit hat. Spuren der osmanischen Herrschaft sind bis heute in Novi Pazar zu finden.

Aus Zeiten vor den Osmanen, z.B. aus dem Mittelalter, als die Region noch unter dem Namen Raszien bekannt war, zeugen zahlreiche Klöster in der Umgebung.

3. Tag – Novi Pazar – Visegrad (Bosnien) – Mokra Gora (Serbien) (ca. 170 km)

Heute reisen Sie durch den Süden Serbiens durch die schöne Landschaft der Peschter-Hochebene. Ein Abstecher führt Sie über die Grenze nach Bosnien-Herzegowina, zur Stadt Visegrad. Der Ort liegt malerisch zwischen dem Nationalpark Tara und dem Zlatibor-Gebirge. In seinem Roman „Die Brücke über die Drina“ setzte Ivo Andrić der Stadt und ihrer Brücke aus osmanischer Zeit ein literarisches Denkmal. Das Bauwerk zählt seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe und steht natürlich auf der Liste Ihrer heutigen Besichtigungsorte.

Nach der Stadtbesichtigung fahren Sie zurück nach Serbien und erreichen Mokra Gora. In der Nähe steht das „Kulissendorf“ Etno Selo, das der Filmregisseur Emir Kusturica in traditioneller Bauweise für seinen Film “Das Leben ist ein Wunder” errichten ließ.

4. Tag – Mokra Gora – Zugfahrt „Sargan Eight“ – Kolasin (Montenegro) (ca. 235 km)

Schmalspurbahn Sargan Eight. Foto: Miško Franović

Für Zug- und Landschaftsfans steht gleich nach dem Frühstück ein Höhepunkt der Reise an: Mit der Schmalspurbahn “Šarganska osmica” (Sargan Eight) unternehmen Sie auf eindrucksvoller Strecke die Rundfahrt Mokra Gora- Sargan – Vitas – Mokra Gora. Die 1974 stillgelegte Bahnstrecke ist seit 1999 als Museumsbahn ausgebaut und führt unter anderem über den Šargan-Pass. Auf 3 km Luftlinie bewältigt sie dabei 240 Meter Höhenunterschied. Der Blick aus dem Fenster: Herrliche Bergpanoramen, die jedem Vergleich mit den berühmten Schweizer Bahnstrecken standhalten.

Sie überqueren die Grenze zu Montenegro und beziehen erneut Ihr Hotel in Kolasin.

5. Tag – Kolasin – Tara – Zabljak (Nationalpark Durmitor) (90 km)

Von Kolasin aus führt Ihre Route durch die Tara-Schlucht – spektakuläre Aussichten! –, der längsten und tiefsten Schlucht Europas. Sie legen eine Pause an der großen Tara-Brücke ein – ein Meisterwerk der Baukunst und wunderschönes Fotomotiv. Vielleicht spazieren Sie hinunter zum Fluss und suchen sich dort ein gemütliches Plätzchen für ein Mittags-Picknick?

Heutiges Ziel ist der bekannteste montenegrinische Skiort, Zabljak, im Durmitor-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) gelegen. Sie kommen dort gegen Nachmittag an und unternehmen eine kurze Tour an den Schwarzen See, dem größten der 18 Gletscherseen im Nationalpark.

6. Tag – Zabljak – Ostrog – Shkodra-See – Petrovac (ca. 185 km)

Bootsfahrt auf dem Shkodra-See Foto: Ventus Reisen, Nadja Moussa

Auf Ihrer heutigen Route liegt das Kloster Ostrog, einer der bekanntensten Wallfahrtsorte der orthodoxen Kirche. Die Anlage besteht aus zwei Kirchen; die ältere aus dem 17.Jh. werden Sie besichtigen. Über Podgorica fahren Sie nach Rijeka Crnojevica.

Diese Ortschaft liegt am gleichnamigen Fluss, der in den Shkodra-See mündet. Der See ist der Größte auf dem Balkan und ein Vogelparadies. Eine Bootsfahrt ist die schönste Art, den traumhaften See zu erkunden und bringt Sie in ca. 2 Stunden nach Virpazar. An Bord werden Sie mit lokalen Spezialitäten verkostet: Wein und Schnaps, Saft sowie hausgemachten Käse und Priganize (Krapfen) (im Preis inkl.). Bitte beachten Sie: Diese Bootsfahrt ist wetterabhängig. Bei starkem Regen oder Wind wird ein Ersatzprogramm organisiert.

In Virpazar angekommen, nimmt Sie Ihr Fahrer in Empfang und bringt Sie nach Petrovac.

7. Tag – Ausflug: Cetinje – Kotor – Perast

Auf dem Weg an die Bucht von Kotor halten Sie in Cetinje. Auf einer Panoramastadtrundfahrt erhalten Sie einen Eindruck dieser Stadt: Cetinje war von Ende des 15. Jh. bis zur Gründung des jugoslawischen Staates (1918) Hauptstadt Montenegros und ist seit der Unabhängigkeit des Landes (2006) Sitz des Präsidenten Montenegros. Im Anschluss besichtigen Sie den Palast des ehemaligen montenegrinischen Königs Nikola Petrovic.

Der nächste Stopp erfolgt im Dorf Njegusi, Geburtsort des bedeutendsten Schriftsteller Montenegros, Peter II Petrovic Njegos. Hier bekommen Sie eine Kostprobe der regionalen Spezialitäten Schinken und Käse gereicht.

Über Serpentinen erreichen Sie schließlich die Stadt Kotor am nördlichen Ufer der Bucht von Kotor. Die Altstadt ist von einer pittoresken venezianischen Stadtmauer umgeben, UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den sehenswertesten Altstädten der Ostadria. Nach der Stadtbesichtigung, u.a. mit Kathedrale St.Triphun und dem Seefahrermuseum, haben Sie Zeit für eigene Erkundungen.

Dann heißt es wieder „Einsteigen bitte!“. Ihr nächstes Ziel ist Perast: Idyllisch zwischen Bucht und Bergen gelegen, steht das komplette Städtchen unter Denkmalschutz. Mit einer etwa 5- bis 10-minütigen Bootsfahrt setzen Sie über zur Insel Gospa (Maria vom Felsen). Sehenswert ist hier die gleichnamige barocke Kirche aus dem 15. Jh.
Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Petrovac.

8. Tag – Petrovac – Grenze (Albanien) – Tirana (ca. 155 km)

Bei Sukobin verlassen Sie Montenegro und reisen nach Albanien ein, einem der letzten “weißen Flecken” der europäischen Reiseziele.

Tirana, die sympathische Hauptstadt Albaniens, liegt am Fuße des Dajti-Berges, nur etwa 30 km von der Küste entfernt. Vom zentralen Platz Sheshi Skanderbeg lassen sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt leicht erreichen.
Nach Ihrer Ankunft sammeln Sie erste Eindrücke auf einer Panoramafahrt und starten anschließend auf einen Stadtrundgang. Sie sehen den Kulturpalast, die Oper, die Ethem-Bey-Moschee und können – je nach Ankunftszeit – auch das Nationalmuseum besuchen (Eintritt inkl.).

9. Tag – Tirana – Durres (ca. 40 km)

Der Golf von Durres bildet einen natürlichen Hafen, in dem schon seit der Antike Schiffe geankert haben. Heute befindet sich hier der größte Seehafen Albaniens. Die Stadt bietet verschiedene Sehenswürdigkeiten aus byzantinischer Zeit, unter anderem die Überreste des größten Amphitheaters des Balkans. Besichtigung des Amphitheaters mit Römischen Thermalbädern und Archäologischem Museum.

Aber nicht nur historisch ist die Stadt interessant – hier gibt es auch herrliche Sandstrände, an denen man perfekt entspannen und das Erlebte der vergangenen Tage Revue passieren lassen kann.

10. Tag – Durres – Shkodra – Ulcinj (Montenegro) – Petrovac (ca. 170 km)

Es geht zurück nach Montenegro. Zuvor legen Sie aber einen Stopp in der Stadt Skadar (Shkodra) ein, eine alte Handelsstadt, die durch Handelsrouten mit der Stadt Dubrovnik in Verbindung stand. In Shkodra besichtigen Sie die katholische Kirche aus dem 19. Jh. und eine Moschee aus dem 17. Jh. – Zeichen für die religiöse Vielfalt der Region und besuchen die berühmte Festung Rosafa. Von hier eröffnet sich bei gutem Wetter ein herrlicher Ausblick auf die Mündung des Flusses Drim in den Fluss Bojana (Buna) sowie auf die Stadt Shkodra.

Am Nachmittag passieren Sie die Grenze zu Montenegro und fahren in die südlichste montenegrinische Stadt Ulcinj. Dort erkunden Sie die Altstadt, eine der ältesten Siedlungen an der Adriaküste Montenegros und im 17. Jh ein Seeräubernest. Erfahren Sie, wie der weltberühmte Schriftsteller Miguel de Cervantes nach Ulcinj gelangte und wer ihm als Vorbild für seine Heldin Dulcinea in seinem Roman Don Quijote diente. Weiterfahrt nach Petrovac.

11. Tag – Petrovac – Podgorica Flughafen – Heimreise

Nur wenige Kilometer sind es zum Flughafen Podgorica. Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und Abschied von Montenegro.

Elena Rozhnova

Ihre Expertin für diese Reise

Elena Rozhnova
030 – 398 49 643
elena.rozhnova@ventus.com

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